08.11.2017, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – nach Trikorfo

     

Wetter: bewölkt

Programm des Tages: Weiterfahrt

Am Morgen hat es sich kurz aufgeklart,
das Solar lädt sogar den Bordakku,
dann ziehen Wolken auf und in der Ferne
hören wir es rumoren.

Da ist ein Stellungswechsel vonnöten,
denken wir und fahren weiter.

Schon ein paar Kurven weiter,
verspricht es sogar eine Wetterveränderung zu geben.
Der himmel klart auf und bei unserem
ersten heutigen Etappenziel sehen wir
bei Sonnenschein tief unter uns
das blaue Meer.

Wir haben einen traumhaften Blick nach unten,
schauen auf eine großen Bucht mit einer Insel
und ein Dampfer schippert gemächlich
über das blaue Meer.

image

Wir überlegen, wenn wir bis nach
dem Mittagessen keinen Besuch bekommen,
über Nacht hier stehen zu bleiben.
Nach Gewitter und viel Regen
sieht es nicht mehr aus, und falls doch,
wir stehen auf einem hohen Berg,
hier bleibt kein Wasser stehen.

Ich bin hier: N 39° 17.913′ E 020° 21.974′ // 340 m
Ü-Platz: Trikorfo, Burg Ali Pasa, Parkplatz

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07.11.2017, Dienstag – Globetrottel’s Blog – in Karavostasi

    

Wetter: bedeckt

Programm des Tages: Stellungswechsel

Nach dem Frühstück machen wir uns
auf die Suche nach einem anderem Stellplatz,
hier ist es uns zu langweilig.

Die kleine Straße führt weiter zu einer Bucht am Meer,
eine attraktive Parklücke für unser Womo
finden wir jedoch nicht.
Desgleichen ein paar Minuten später
am anderem Strand, jetzt sind wir ratlos.

Für das Mittagessen fahren wir zurück
zu der kleinen Kapelle, erkunden den Parkplatz
und kommen zu dem Schluß,
dass es noch eine dritte, sehr selten
genutzte Abstellfläche gibt.
Dort plazierten wir uns hinter
einer hohen Hecke und sind fortan
von der Straße nicht mehr zu sehen.

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Das Alpenveilchen blüht auf einen umgestürzten Baum, die unzähligen anderen natürlich auf dem Boden

Zu sehen gibt es für uns dann auch nichts mehr,
es zieht ein Gewitter auf und es regnet
den ganzen Nachmittag ununterbrochen.

Das Gewitter „läuft“ hin und her
und es donnert manchmal so heftig,
dass das Womo bebt.

Nach dem Abendessen überstehen wir
mehrere heftige Wolkenbrüche,
einmal hagelt es meherer Minuten
äußerst heftig, dass wir dachten,
da muß doch gleich ein Loch im Womodach sein.

Es bleibt die ganze Zeit am regnen,
das Gewitter verzieht sich nicht wirklich,
wir hören es immer in der Ferne böse grummeln.

Bei Jürgen’s obligatorischen Kontrollgang
zur Schlafenszeit um das Womo,
bemerkte er, dass wir in einer riesigen,
zwei bis drei Zentimter tiefen Pfütze stehen.
Mit einer Taschenlampe inspiziert er
den oberen Parkplatz, zwar etwas weniger
Wasserstand, aber auch komplett unter Wasser.

Nach unserer Hochwassererfahrung
aus Frankreich im letzten Jahr
beschließen wir, vorsichtshalber
auf den befestigten Parkplatz
an der Kapelle zu wechseln,
man weiß ja nie!

Ich bin hier: N 39° 20.446′ E 020° 18.968′
Ü-Platz: Karavostasi, Rest-Park

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06.11.2017, Montag – Globetrottel’s Blog – nach Karavostasi

     

Wetter: hohe Wolkendecke

Programm des Tages: Weiterfahren

So wie bei den letzten „Weiterfahrten“
von dem Stellplatz an der großen Bucht,
wird wieder das  Frischwasser ergänzt,
dann geht es zum hoffentlich letzten
Einkauf in dem gutbekannten Supermarkt.

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neue Bauvorhaben geplant ? 😈

Zur recht frühen Stunde kommen wir
nach dem Einkauf ohne Stau durch den Ort,
natürlich an der letzten Ampel ein Stau!
Kurz vor unserem Passieren der Ampel
ist beim Abgiegen von einem Sattelschlepper
ein Hydraulikschlauch geplatzt,
genau auf der Abbiegespur.
Eine blödere Stelle gibt es bestimmt nicht.
Die hinter ihm Stehenden kommen gar nicht vorbei,
wegen einem Brückenpfeiler
und tiefer gelegten Fahrbahn,
wir aus dem Querverkehr konnten
mit Warnblinker an der Verkehrsinsel vorbei
den Gegenverkehr passieren.

Ansonsten ist es eine ruhige Fahrt
auf der Europastraße,
Kühe sehen wir heute nicht
beim Grasen am Straßenrand.

Weit vor dem Mittag
erreichen wir unser Ziel,
ein kleines orthodoxes
Kapellchen im Wald.

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Auf dem großen Parkplatz
stellen wir uns so ab,
dass wir recht viel Sonne
auf das Dach bekommen,
denn die uralten knorrigen
Olivenbäume spenden uns
heute zu viel Schaten.

image

die spenden viel Schatten, die dickeren noch mehr ! 😛

Noch vor dem Mittagessen
schauen wir uns die frisch
renovierte Anlage an.

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In dem hohlen Olivenbaum ist ein Schatz versteckt ! 😯

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Toll ! Wir haben nichts mitgenommen, Ehrlich !

Zum Nachtmahl erreicht uns
die angekündigte Regenfront,
später ein heftiges Gewitter,
unser erstes in Griechenland.
Der Regen kommt fast
waagerecht herunter.
Hoffentlich ist das Womo
etwas sauberer geworden.

Ich bin hier: N 39° 20.446′ E 020° 18.968′
Ü-Platz: Karavostasi, Rest-Park

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05.11.2017, Sonntag – Globetrottel’s Blog – in Igoumenitsa

    

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Weiterfahrt oder Rückfahrt, das ist die Frage

Den sonnigen Sonntag nutzen
auch ein paar Griechen und haben sich
links und rechts von uns platziert.
Vor uns geht ja nicht so gut,
stehen wir doch nur 15 Meter
von der Wasserkante entfernt.

Während wir eifrig
den regen Fähtrerkehr beobachten,
wird es Mittag und dann meint Dagmar,
(„die Frage ist noch nicht gelöst“)
bleiben wir noch eine Nacht hier,
und morgen geht es dann weiter bzw. zurück.

Zu berichten gibt es nichts
und Fotos haben wir auch keine geschossen.

Ich bin hier: N 39° 30.907′ E 020° 12.701′
Ü-Platz: Igoumenitsa, Drepano’s Beach

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04.11.2017, Samstag – Globetrottel’s Blog – nach Igoumenitsa

     

Wetter: SONNE – ein blauer Himmel ohne Wolken

Programm des Tages: Nein, nicht Weiterfahrt, Rückfahrt!

Zu allererst,
                  ganz, ganz liebe
                                           Geburtstagsgrüße
                                                                       nach Kiel!!!

Gestern Abend, draußen schien
über der kleinen Bucht der fast volle Mond,
war es an der Zeit,
die neue SIM Karte zu aktivieren,
weil auf den Deutschen
das Guthaben aufgebraucht ist.

Trotz aller Bemühungen,
es klappte einfach nicht.
Auch der letzte Versuch,
24 Stunden abzuwarten,
solange mußten wir in Italien
mal auf eine Freischaltung warten,
brachte nichts.
Was tun?
Ohne Internet kann man/frau
auch nichts recherchieren.

Zwei Möglichkeiten scheinen uns praktitabel,
um die SIM Karte in einem
Vodafone Geschäft zu bemängeln:
A Weiterfahrt zu einem weit entfernten Ort,
    wo eine Vodafone Boutique vermutet werden könnte,
oder
B die knapp dreißig Kilometer zurückfahren,
    wo wir die Karte gekauft haben.

Lösung A ist uns dann zu ungewiß,
so weit möchten wir eigendlich
nicht die nächsten Tage fahren
und wenn es dort keine  Boutique gibt,
müssen wir noch weiter.
Also starten wir zur Lösung B
und fahren den Weg zurück.
Ohne viel Verkehr auf der Europastraße,
nur auf die im Schatten grasenden Kühe
rechts der Straße mußten wir achten.

In der leeren Verkaufshalle von Vodafone
werden wir auch gleich wiedererkannt
und nach einiger Zeit hat ein Techniker
dann die richtige Einstellung gefunden.

Nun hat Jürgen jetzt während der Mittagshitze
keine Lust mehr umzukehren und schlägt vor,
um zu essen auf den alten und
bewährten Platz am Strand zu fahren.

Beim Mahl stellen wir erstaunt fest,
dass das Thermometer heute 27 Grad im Womo,
das im Halbschhatenn steht, anzeigt.
Wird es normalerweise im Winter
nicht kühler statt wärmer?

Da braucht ihr euch auch nicht zu wundern,
dass Jürgen die erneute Weiterfahrt,
oder heißt es jetzt Rückfahrt,
auf morgen Vormittag verschoben hat!

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Pannendiente für eine Fähre sind etwas aufwendiger

Ich bin hier: N 39° 30.907′ E 020° 12.701′
Ü-Platz:  Igoumenitsa, Drepano’s Beach

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03.11.2017, Freitag – Globetrottel’s Blog – nach Agia Paraskevi

    

Wetter: sonnig

Programm des Tages: Weiterfahrt

Jetzt sind wir schon fast eine Woche hier
in der malerischen Bucht von Igoumenitsa.
Zeit, mehr von Griechenland zu entdecken.

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Schön ! oder ? :mrgreen:

Nachdem wir noch einmal
die Wasservorräte nachgefüllt haben,
geht es weiter.
Heute hemmt uns eine große Trauerfeier
bei der Durchfahrt vom Ort,
ungeduldig gehupt haben aber die hinter uns.

Die schmale Straße am Meer entlang
nennt sich sogar Europstraße,
die grünen Schilder verraten es uns.
Aber das heißt nicht,
dass diese großzügig ausgebaut
und dass es ein rasches Vorankommen gibt.

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Viele schlanke Beine am Straßenrand 😈

Wir haben es eh‘ nicht eilig und schauen uns
auf den nächsten dreißig Kilometern
zwei knappe Handvoll
an Stellmöglichkeiten am Meer an.

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Da unten in der Bucht soll es einen schönen Strand geben 😀

Aber es ist wie verhext, nicht das,
was wir uns jetzt vorgestellt haben.
Zu einsam,
zu schräg,
zu schattig und
auch zu sonnig.
In einem kleinen Hafen im Ort
gibt es dann gleich mehrere Extreme.

Zum Kaffe geht uns die Geduld aus,
auf dem nächsten Parkplatz
wird erst pausiert,
ehe uns die Teilchen
bei der Hitze schlecht werden.

Die Abfahrt zum Parkplatz am Meer
ist extrem steil.
Wenn hier die Bremsen versagen,
rollt man direkt in die
feinkiesige kleine, malerische Bucht.
Eine kleine Insel davor macht
alles noch romantischer.

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Romantisch 😇

Wir stellen erst einmal unser Womo
im Halbschatten ab und genießen
beim Kaffee die Aussicht.

Dann finden wir ist es an der Zeit,
etwas die Füße zu vertreten,
ehe es weiter geht.

In der Bucht gibt es eine große,
jetzt natürlich verwaiste,
Apartmentanlage und einige,
jetzt geschlossene, Restaurants.

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wo der Pope wohl nur ist ? 😦

Bei der Kirche blicken wir
über die ruhige Bucht und überlegen laut,
warum noch weiterfahren,
so ruhig wie hier,
da müssen wir vielleicht noch weit fahren.

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Nun, so ruhig ist es dann doch nicht!
Woher sie gekommen sind,
wissen wir nicht,
plötzlich sind sie im Womo
und saugen uns das Blut ab!

Sonst stört uns in der warmen,
windstillen Bucht nichts.

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Bei Sonnenuntergang noch romantischer 😇😇😇

Am Morgen, es ist nicht so früh,
werden die Mülltonnen entleert,
dann wieder  STILLE!

Ich bin hier: N 39° 23.167′ E 020° 16.493′
Ü-Platz: Agia Paraskevi, Parkplatz

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02.11.2017, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – in Igoumenitsa

    

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Wäsche waschen

Eine ruhige Nacht,
bis uns eine Mücke beim Sonnenaufgang
zum Angriff attackierte.

Die Bäume spenden bei der tiefsthenden Sonne
beim Frühstück noch keinen Schatten
und es wird rasch warm im Womo.

Heute möchten wir in die Stadt,
um eine Selbstwäscherei aufzusuchen
und in der Vodafone Verkaufsstelle
eine SIM Karte kaufen.

Zunächst müssen wir feststellen,
dass genau wie letzten Samsatg
fast alle Parkplätze besetzt sind,
zumindest gibt es keine
Womo tauglichen freien Plätze.
Erst weit außerhalb finden wir
auf der breiten Straße zwischen
noch größeren Bussen ein Plätzchen.

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Der hat wenigsten einen sehr schattigen Parkplatz 😎

Danach laufen wir die schattenlose
Straße vergebens ab, den Waschsalon,
den wir im Internet gesucht
und gefunden haben,
gib es nicht.

Bei der Suche nach einem freien Parkplatz
haben wir aber die Vodafone Boutique
auf der Promenade gesehen
und an unzähligen Bars, Cafés und Restaurants,
die sich gegen Mittag rasant füllen,
laufen wir uns die Füße platt.

Unsere wißbegierigen Blicke schauen auch
in die vor den Lokalen ausliegenden Speisekarten,
kyrillisch müsste man können.
Ab umd zu können wir dann doch etwas  lesen,
in den großen Fährhafen verirren sich
bestimmt noch mehr Urlauber,
die des Lesens nicht so kundig sind.
Manche Wirte haben große Bildtafeln
mit ihrem Speiseangebot
vor dem Restaurant aufgestellt.
Uns fällt nur auf, dass hier
die Preise etwas höher sind.
(Touristenaufschlag?)

Dafür klappt bei den jungen Verkäuferinnen
auf englisch die Verständigung gut.
Für zehn Euros bekommen wir
ein Guthaben von 9,5 Gigabyte.

Danach beratschlagen wir zunächst,
wie es weiter mit dem Tagesablauf aussehen soll.
Wir kommen bei der Hitze zu dem Ergebnis:
kurz einkaufen und dann schleunigst
auf den schattigen Ü-Platz von letzter Nacht.

Dort angekommen, parken wir fast
exakt auf der gleichen Stelle,
der Abdruck unserer Fußmatte
ist nur wenige Zentimeter
von der neuen Parksituation entfernt.

Ich bin hier: N 39° 30.907′ E 020° 12.701′
Ü-Platz: Igoumenitsa, Drepano’s Beac

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01.11.2017, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – nach Igoumenitsa

    

Wetter: bedeckt

Programm des Tages: Stellungswechsel

Ein ruhiger Tag,
in der Nachbarschaft haben wir
heute Morgen einen Freizeitangler als Gast,
er stört uns nicht weiter.

Am Nachmittag bekommen wir
einen gewaltigen Schreck!
Die Bank schickt uns eine Email
und kündigt an, dass unser Konto
mit sofortiger Wirkung gesperrt wird!!
Wir sind zu tiefst geschockt,
gestern Abend bei der Routineüberprüfung
war von einer Unregelmäßigkeit
auf dem Konto nichts zu bemerken.
Auch haben wir nicht mehr Geld ausgegeben,
wie auf dem Konto vorhanden ist.

Dieses, unser zweites Konto bei der DKB,
wird jeden Monat nur mit einem
geringen Geldbetrag gefüttert.
Sollte uns die Karte gestohlen
oder die Kontodaten ausgespäht werden,
der Schaden bleibt begrenzt.
Es kann nur der Betrag abgeschöpft werden,
der zu Verfügung steht,
eine Überziehung ist nicht möglich.

Ein sofortiger Anruf beim
Kundencenter der Bank ergibt dann,
dass irgendwann in der letzten Woche
bei einer Bezahlaktion unsere Daten
ausgespäht wurden und der Dieb versucht hat,
das Konto illegal zu schröpfen.
Wann und wo, und auch nicht warum
die Bank darauf aufmerksam wurde,
ist uns nicht verraten worden.

Nach Durchsicht unserer Belege
haben wir die Visa Karte nur fünfmal
zur Zahlung benutzt.
Zweimal in Ungarn beim Bezahlen
in einem Tesco Supermarkt,
einmal, um die Mautgebühren zu bezahlen
und zweimal, um die Tankrechnung zu begleichen.

Wir bekommen umgehend
eine neue Visa Karte zugestellt,
mit neuer Kartennummer
und neuem Pin Code.

Soweit ist also alles geregelt.
Nur wie bekommen wir die Visa Karte
auf sicherem Weg jetzt nach Griechenland?

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Unsere " Mitbewohner" in der menschenleeren Bucht 😆

Nach dem Kaffee machen wir uns
an dem geplanten Umzug.
Unser Hoffnung ist,
dass uns zum späten Nachmittag
niemand mehr auf der engen,
tunnelartigen Piste entgegen kommt.

Unsere Hoffnung ist dann auch
in Erfüllung gegangen.
Die ca. 500 m lange Passage ohne jegliche
Ausweichstelle meistern wir mit
eingeklappten Seitenspiegeln ohne Gegenverkehr.
Kaum, dass wir die Spiegel
wieder ausgefahren haben,
sogar an einer recht breiten Stelle,
bekommen wir dann doch noch Gegenverkehr.

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Es wird wieder Hell, die enge Gasse ohne probleme passiert! 🙂

Da haben wir alle beide Glück gehabt,
denn ohne die Seitenspiegel hätten wir
rückwärts die enge Piste nicht befahren können.

Kaum eine viertel Stunde hat unsere Reise gedauert.
In der engen Pasage sind wir aber auch
nur im Kriechgang ohne Gas gefahren,
da hätte uns jeder Fußgänger locker abgehangen.

Heute haben wir Lust auf Gesellschaft,
darum stellen wir uns zu den Anderen
auf die Promenade, so unsere Idee.
Was finden wir dort?
Schon im Halbdunkeln parken wir genau
neben einem Wasserhahn ein.
Nur andere Womos sehen wir heute hier nicht.
Seltsam, jetzt sind wir hier schon dreimal vorbeigefahren,
jedes Mal standen hier mehrere Wohnmobile.
Pech gehabt, oder vielleicht auch Glück,
so stört uns auch niemand morgen beim Aausschlafen.
ist das Womo etwas sauberer geworden.

Ich bin hier: N 39° 30.907′ E 020° 12.701′
Ü-Platz: Igoumenitsa, Drepano’s Beach

Kategorien: 2017-11 November | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

31.10.2017, Dienstag – Globetrottel’s Blog – beim alten Hafen



Wetter: Sonne, wenige Wolken

Programm des Tages: Kleinreparaturen durchführen

Leise war es in der Nacht
und auch am Morgen.
Wir stehen so weit von der Schiffahrtstraße,
dass wir die Fähren nur
schemenhaft wahrnehmen.

image

"Unser" einsamer Stellplatz 🙂

Der Fischer auf seinem Kahn,
er rudert im Stehen,
grüßt wortlos mit einer Geste.

Heute wird es endlich Zeit,
sich das defekte Rücklicht genauer anzusehen,
denn das Birnchen ist nicht kaputt.
Nach genauer Inspektion wird ersichtlich,
dass die Lampe keinen Kontakt mehr bekommt,
weil der Rost eine dicke Isolationsschicht
gebildet hat.

Mit ein wenig Erfindergeist hat Jürgen
eine Lösung gefunden.
Jetzt kann die nächste Verkehrskomtrolle schauen.
Jetzt brennen bei uns wieder alle Lampen. 😆

Am Nachmittag machen wir einen
Spaziergang längst des Strandes,
bis ein hohes Gatter uns
den Weiterweg versperrt.
Das informative Schild können wir
wieder einmal nicht entziffern,
kyrillisch.

image

Blick auf den "alten" Hafen 😕

Ich bin hier: N 39° 32.131′ E 020° 09.819′
Ü-Platz: alter Hafen von Kalamas

Kategorien: 2017-10 Oktober | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

30.10.2017, Montag – Globetrottel’s Blog – zum Kalamas



Wetter: Sonne, wenige Wolken

Programm des Tages: einkaufen und den Reifen reparieren lassen

Sooooo leise war dann die Nacht doch nicht.
Trotz des flachen Sandstrandes
sind die Fähren dicht unter Land
bei uns vorbei.
Die ganz großen, modernen Superfähren,
die hört man nicht,
nur ihre Festbeleuchtung sieht man/frau,
wenn der Blick aus dem Womofenster irrt.
Die alten hingegen, die am frühen Morgen
hier vorbei müssen, wecken uns
sanft aus dem Schlaf.

Um unseren defekten Reifen besorgt,
hält uns am Morgen eh‘ nichts im Bett,
möchten die Sache so schnell
wie möglich erledigt haben.

Nach dem Frühstück wird der Reifen
bis fast 5 Bar aufgepumpt und wir machen
uns eilig auf dem Weg in die Stadt.

Einen Reifendealer konnte uns
das Internet nicht verraten.
Wenn dort welche Reklame machen
dann wohl auf kyrillisch und Tante Google
findet sie für uns nicht.
Das Naviprogramm verrät uns hingegen,
auf der Hauptstraße gibt es mehrere Werkstätten.

Optimistisch fahren wir den Weg ab,
da winkt uns auch gleich,
schon ein wenig vergilbt,
ein Michelin Männchen zu!
Vor der leeren Halle kommen wir zu stehen,
wegen der höhe passen wir nicht in die Halle.
Gleich zwei Monteure beenden
ihre Frühstückpause und nehmen sich
unseres defekten Reifen an.
Dreißig Minuten später sind wir 25 € ärmer,
aber unser Pneu hält wieder die Luft.

Zwei Kilometer weiter ist der Supermarkt (Lidl),
wo wir am Samstag nichts zu kaufen bekamen,
jetzt ist der Parkplatz rappelvoll.
Den Einkaufswagen bekommmen wir
noch ohne Schwierigkeiten befreit,
aber im Geschäft sind alle Waren
auf kyrilisch angepriesen.
Einiges erschließt sich uns,
aber bei einigen Produkten wird es
ganz schön schwierig.

Brot und auch das Gebäck finden
unsere Spürnasen auch so.
Der nächste Testeinkauf findet dann
in einem griechischen Markt statt.

Nach dem ganzen Prozedere
fahren wir zurück in die Bucht,
jetzt aber etwas westlicher,
wo wir beim alten Hafen
zu Mittag einparken.

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Von einem Hafen ist hingegen nichts zu sehen.
Zu sehen sind einige Silberreiher,
die auf Beute wartend auf Pfählen sitzend
das Wasser beobachten,
uns aber nicht weiter beachten.

image

Jetzt wird es Zeit die Spiegel einzuklappen, die Piste ist nur 2m breit 😆

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Schön ? Kitschig? ist aber unser Sonnenuntergang 😉

Beim Sonnenuntergang beobachten wir die Fähren,
weit draußen in der Bucht,
kaum zu hören!

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Fähre mit Festbeleuchtung

Ich bin hier: N 39° 32.131′ E 020° 09.819′
Ü-Platz: alter Hafen von Kalamas

Kategorien: 2017-10 Oktober | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

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