8. Mai 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – nach Dimitriada

Wetter: Sonne und einige Wolken

Programm des Tages: Weiterfahrt

       Liebe Elke!   💖
   Wir wünschen dir
     zum Geburtag
        alles Gute.   🌹
  Das schöne Wetter
       ist ja schon
bei dir angekommen!!!   🌞

Angenehme Nacht,
kühl und nachdem der
abendliche LKW-Verkehr
abgeklungen ist
auch unerwartet ruhig.

Für ein Außerbordfrühstück
eignet sich der Morgen
und das Gelände nicht.
Beim Frühstücken fällt
Dagmar dann ein,
hier gibt es einen Geocache,
nur fünzig Meter
von der Womotür entfernt!
Da packt uns sogleich der Ehrgeiz!

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Unser nächtlicher Wächter hütet auch ein geheimes Versteck 😆

Das Versteck haben wir
auch gleich gefunden,
das Zurücklegen der Dose
wird dann aber sehr schwierig.

Zunächst bemerkt uns ein Ziegenhirte,
der möchte eine Zigarette
oder auch einen Euro?
Da wir heute nicht so barmherzig sind,
ist ihm die Busladung von
weißen Touristen sehr willkommen,
paffend zieht er zufrieden von Dannen.

Die Weißlinge denken wohl,
weil wir hinter dem Denkmal rumlungern,
hier gibt es was Besonderes.
Weil ein paar schauen, was wir machen,
schaut halt die ganze Busbagage,
was hier so tolles abläuft!  😠
Nichts, wir möchten nur die Dose
in das Geocacheversteck zurücklegen,
aber das können wir denen
ja nicht verraten!

Wir verziehen uns kurz zum Womo,
bis der Busdriver die Meute
zur Weiterfahrt zurückpfeift.

Auf kleinen bergigen Straßen
geht es weiter, meist ist
die schöne felsige Küste nicht zu sehen.

Bei der günstigsten Tanke
auf der Tagesetappe greifen wir zu
(1,315 € der Liter 😱:o)

Mittags rollen wir an einen kiesigen
(dreckigen) Kiesstrand und
lassen es uns schmecken.

image

Bei einem kleinen Verdauungsspaziergang
sehen wir eine große schwarze Wolkenwand
auf uns zu treiben, da verzichten wir
dann auf die Weiterfahrt.

Zum Kaffee probieren wir den
gestern gekauften Orangenkuchen
und denken bei leichtem Regen
an Elke in Deutschland,
dort scheint die Sonne
und es ist wärmer wie in Griechenland.

image

Elkes Geburtstagskuchen ! 😂

Das Gewitter zieht dann unerwartet
doch weit an uns vorbei.

Ich bin hier: N 39° 14.819′ E 022° 48.839′
Ü-Platz: Dimitriada, Strandstraße

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7. Mai 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – zu den Thermopylen

Wetter: ab dem Mittag wieder Sonne

Programm des Tages: Weiterfahrt

Dichter wabernder Nebel
umgibt das Wohnmobil,
feiner Nieselregen verbessert
die Situation auch nicht,
Temperatur am Morgen nur noch 12°C.
Das zur Information
herangezogene Wetter APP
zeigt auch kein Besserung
für die nächsten Tage
hier in dem Gebiet voraus.
Ab, dem schönen Wetter entgegen!

Den Berg sind wir rasch
wieder runtergerollt,
haben fast keinen Diesel verbraucht. 🙂

Den Brunnen bei der Bergauffahrt
haben wir noch einmal angesteuert,
um das leckere Quellwasser nachzutanken,
schräg gegenüber wartet
eine leere Mülltonne auf eine
reichliche Gabe von uns.

Unterwegs queren wir
eine ergiebige Regenfront,
nur das Einkaufen gegen Mittag
erledigen wir gerade so eben
im Trockenen.

In der Bäckerei gibt es neben
dem Brot auch Teigtaschen,
Pizzaecken und Torte.
Nach unserem Weggang
gibt es zumindest keine Pizza
und keine Orangentorte mehr zu kaufen. 😉

Einige Kilometer weiter,
auf einem Parkplatz von Herrn Lidl,
verzehren wir bei mittlerweilen
trockenem Wetter und zwanzig Grad
unser gekauftes Mittagsmahl.

Dann entern wir die Geschäftsräume,
Herr Lidl hat diese Woche den Kaffee
mit einem preisabschlag von
sagenhaften 25% im Angebot,
das können wir nicht ignorieren.

Gleich nebenan ist auch
eine Filiale vom AB Markt,
da können wir neues Roggenmehl erstehen.

Danach schlängeln wir uns
über einen Höhenzug
auf einer verzüglichen Straße
und das Wetter wird immer besser.

Es kommt der Wunsch auf,
frühzeitig einen Ü-Platz anzusteuern.
Der Erste an einer Schwefel-Thermal-Quelle
sagt uns nicht zu,
500 Meter weiter verstecken wir uns
hinter dem Denkmal einer historischen Schlacht.

image

Gut bewacht nächtigen wir hinter dem Denkmal

Ich bin hier: N 38° 47.828′ W 022° 32.174′
Ü-Platz: Thermopylen, Leonidas-Denkmal, großer Parkplatz dahinter

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6. Mai 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – am Kithäron

Wetter: bedeckt

Programm des Tages: Umgebung erkunden

Bei weit unter zwanzig Grad
stellt sich nicht die Frage
nach einem Frühstück im Freien.
Später, Regensicher ausgerüstet,
startet unsere Bergwanderung.

Der Hinweis auf der Markierung
des Richtungspfahls hört sich
harmlos an,
ein Ziel in 1,5 Kilometern Entfernung,
Gehzeit nur 45 Minuten.
Schon nach wenigen Schritten
wird uns klar, dass das
keine Untertreibung ist,
bei jedem Tritt geht es
den Berg steil hinauf.

Nicht schlecht staunen wir,
wie uns „Jogger“
laut grüßend überholen!
Sie sind zwar nicht
viel schneller wie wir,
aber die Erholungspausen,
die wir alle paar Meter einlegen,
brauchen die NICHT!

image

Irgendwann haben wir
das Ziel erreicht,
so vermuten wir mal,
eine Uhr haben wir nicht dabei,
aber irgenwie passt alles.
An einer schönen Aussichtstelle
blicken wir in die nebeligdiesige Landschaft.

image

Hinter einer Wegbiegung geht es
ohne Ende weiter berauf,
aber nicht für uns!

Auf dem Rückweg überholen uns
erneut unsere „Jogger“,
jetzt rasen sie in einem unvorstellbaren
Tempo den Berg herunter,
das geht aber arg in die Knie! 😦

Zur Kaffeezeit zieht es sich
immer mehr zu, unten im Tal
hören wir es wieder donnern!
Kräftiger Regen setzt am Abend ein
und wäscht den letzten
Saharastaub vom Dach.

Ich bin hier: N 38° 10.981′ E 023° 17.088′ // 1.090 m
Ü-Platz: Kithäron, an der Schutzhütte

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Fünfter Fünfter 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – am Kithäron

Wetter: Sonne und Gewitter

Programm des Tages: ?

In der Frühe sind ein paar
Wanderer vorbeimaschiert,
da waren unsere Rollos
aber noch zu.

Nach dem Möbel lüften haben wir
keine Menschenseele mehr gesehen.

Zur Kaffeezeit zieht dann langsam
das angekündigte Gewitter auf,
es wird rasch kühl und so sind wir
lange vor dem Regen im Womo.

Faziniert bemerken wir, dass das Gewitter,
und wohl auch der meiste Regen,
unter uns im Tal niedergeht.
Die Wetterfront bewegt sich
im großen Bogen um uns herum.
Bis spät in der Nacht blitzt,
donnert und prasselt das Unwetter.

Ich bin hier: N 38° 10.981′ E 023° 17.088′ // 1.090 m
Ü-Platz: Kithäron, an der Schutzhütte

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4. Mai 2018, Freitag – Globetrottel’s Blog – zum Kithäron

Wetter: Sonne und einige sehr hohe Wolken

Programm des Tages: Weiterfahrt

Auf der Uferpromenade
können wir nicht frühstücken
und Tisch und Stühle
an den Kiesstrand schleppen,
dazu haben wir keine Lust.

Beim Frühstücken stellen wir dann fest,
dass wir außer den Eiern
auch keine Butter gekauft haben.
Die Wettervorhersage für die nächsten Tage
kündigt Gewitter an und so überlegen wir,
ob wir in den Bergen
dem schwülwarmen Klima
entkommen können.

Mücken plagten uns in der Nacht,
am Morgen wurden wir bei der Flut
von lauten Brandungswellen geweckt,
vorbei fahrende Autos haben wir
jedoch nicht bemerkt.

Bevor wir dem Golf von Korinth
endgültig Lebewohl sagen,
fahren wir ein paar Kilometer zurück,
um wenigstens Butter an Bord zu habe,
wenn wir in der Bergeinsamkeit ausharren.

Im nächsten „Supermarkt“ 😉
werden wir aufs freundlichste begrüßt,
ist ja noch keine Aaison und kaum Kunden
zur Zeit hier im Touristenkaff.
Schlucken müssen wir schon,
als wir das Preisschild
auf der Butter sehen (4,70 €),
aber lecker ist sie,
wie wir später auf 1.090 Meter
im Schatten beim Mittagessen
feststellen dürfen.

Ich bin hier: N 38° 10.981′ E 023° 17.088′ // 1.090 m
Ü-Platz: Kithäron, an der Schutzhütte

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3. Mai 2018, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – nach Psatha

Wetter: Sonne, zeitweise diesig

Programm des Tages: Weiterfahrt

Ein letztes Frühstück auf der
großen schattigen Terrasse,
dann machen wir uns auf den Weg.

Schön langsam,
im Fußgängertempo,
zockeln wir die Piste
wieder hinauf,
ein paar tiefe Querrinnen
schütteln das Womo durch,
haben aber vorsorglich
alles gut gesichert.

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Zunächst geht es zum Großeinkauf
zurück nach Korinth,
Womountauglich zum Einkauf,
es gibt einfach keine großen Parkplätze.

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Nach dem Einkauf ist das Auffüllen
von Frischwasser angesagt.

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Wem sollten wir einen Krug Wein mitbringen? Der Krug zerbrach beim verladen 😕

Da ist es auch schon hoher Mittag
wie wir am großen Hafen von Maurolimne
im Schatten zum Essen einparken.
Zum Glück haben ein paar Teigtaschen
wieder den Weg ins Womo gefunden.

Danach steht uns nicht mehr im Sinn,
noch groß weiter zu fahren.
Im nächsten Touristenort,
jetzt total verwaist, parken wir
an einem Kiesstrand ein.

Nach dem Kaffee
machen wir einen Spaziergang.
Wirklich unzählige trendige
Tavernen machen sich für den
kommenden Boom parat.
Hier möchten wir nicht
im Sommer landen,
hier feiert die Jugend bestimmt,
bis es am Morgen wieder hell wird.

Bei einem jetzt noch geschlossenen Lokal
schielen wir mal auf die Speisekarten,
das Essen ist sogar ausgesprochen preiswert,
die Getränke beginnen bei fünf Euro.

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Nein noch nicht der Vollmond, der diesige Sonnenuntergang

Ich bin hier: N 38° 03.355′ E 023° 13.033′
Ü-Platz: Psatha, Strandstraße

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2. Mai 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – in der Traumdoppelbucht

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Weiterfahrt planen 😦

Ja, wir müssen an die Weiterfahrt denken,
morgen sind wir schon eine Woche hier
in der Traumdoppelbucht!
Kein Bier mehr,
das Frostfach ist auch leer,
nichts Grillbares mehr an Bord,
das Frischwasser wird
auch bald zur Neige gehen.

Das läßt uns aber nicht davon abhalten,
uns noch einen schönen Tag zu machen,
unsere Terrasse haben wir für uns alleine,
unser nächster Nachbar, der Angler,
ist nicht in Sichtweite.

Nur wenige Tagesbesucher,
die kurz im Wasser planschen
und gleich wieder verschwinden.

Ich bin hier: N 38° 03.355′ E 022° 54.690′
Ü-Platz: Traumdoppelbucht

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Erster Mai 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – in der Traumdoppelbucht

Wetter: Sonne

Programm des Tages: den Ersten Mai feiern.

Dass es heute etwas voller hier
in der Traumdoppelbucht wird,
haben wir vielleicht geahnt,
aber dass es sooo voll wird aber nicht,
die Griechen feiern halt gerne.

Schon kurz nach dem ersten Weckerklingeln
hören wir die ersten Autos vorbei tuckern
und noch während wir das Frühstück zubereiten
ist unsere Terrasse gleich von zwei
Großfamilien in Beschlag genommen.
Macht uns nichts, fahren wir die Markise raus,
so haben wir auch Schatten,
ab dem späten Vormittag
ist die Sonne eh‘ die Ecke rum.

Während wir gemütlich frühstücken
kommt eine wahre Armada
den Berg hinunter,
eine Tauchgruppe hat sich verabredet
und planscht und taucht
um die Zwillingsfelsen in der Bucht.

Links und rechts, und auch vor uns
werden die Grills aufgebaut und es riecht
verdammt lecker um die Mittagszeit.

Was uns am meisten wundert,
wie ruhig, fast still das alles abläuft.
Kindergeschrei?
Nein!
Die spielen friedlich und
wir erwarten immerzu,
dass die sich mal laut zanken!
Nichts!
(Gibt’s doch gar nicht!)

Ab 17 Uhr wird dann wieder eingepackt,
kein Müll bleibt zurück
und wie wir am Abend den Grill anschmeissen,
waren nur noch ein paar einsame Angler
in der Traumdoppelbucht.

image

Ich bin hier: N 38° 03.355′ E 022° 54.690′
Ü-Platz: Traumdoppelbucht

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30. April 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – in der Traumdoppelbucht

Wetter: bedeckt

Programm des Tages: das schlechte Wetter ausharren 😉

Ein starker Wind will die drei Regentropfen
in das weit geöffnete Fenster treiben,
also Fenster zu und weiter schlafen!

Später, wenn wir schreiben SPÄTER,
dann ist es auch so,
da können wir schon wieder
im Freien frühstücken,
oder heißt das dann Mittagstücken? 🙂
Man oder frau sagt vielleicht auch brunchen.

Auf jeden Fall haben die wenigen Tropfen
die sauberen Fenster wieder
mit Saharastaub versaut,
Reinigungsaktion haben wir
nicht durchgeführt,
denn bis zum abendlichen Grillen
sieht es immer so aus,
als wolle es gleich wieder
anfangen zu tröpfeln.

Erst beim Einheizen vom Grill
zeigt sich mal die Sonne,
einen romantischen Untergang
haben sie aber nicht im Programm.

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Ich bin hier: N 38° 03.355′ E 022° 54.690′
Ü-Platz: Traumdoppelbucht

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29. April 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – in der Traumdoppelbucht

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Bier trinken

Wenn nicht der Nachbar vor seinem Zelt
die Lunge aus dem Hals gehustet hätte,
hätten wir die Abfahrt der Moped-Gang
gar nicht mitbekommen.

Wenig später beim Möbel aufstellen
staunen wir nicht schlecht,
als Abschiedsgeschenk haben sie uns
ein paar Dosen Bier hinterlassen,
dabei haben wir mit keinem Wort erwähnt,
das wir keine mehr haben.

Wir denken, das ist die griechische Gastfreundlichkeit! 

Besonders Jürgen’s Dank gilt
den Motorradfahren aus Larissa!!!

Heute am Sonntag ist einiges an Betrieb,
die Traumbucht ist sicher nicht nur
in deutschen Womoführern bekannt.

Am Abend sind wir wieder fast alleine,
die Lauteren sind alle weg,
es ist wieder wunderbar still
in der Traumdoppelbucht.

Ich bin hier: N 38° 03.355′ E 022° 54.690′
Ü-Platz: Traumdoppelbucht

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