Monatsarchiv: Oktober 2017

29.10.2017, Sonntag – Globetrottel’s Blog – zur Drépano Beach



Wetter: Sonne, ein paar Schäfchenwolken

Programm des Tages: abwarten

Gut geschlafen und von den
vielen Fähren unten in der Bucht
haben wir auch nichts gehört.

Die schöne Aussicht wird uns
dann auch langweilig und so
fahren wir mal gucken,
wohin und woher die anderen
Wohnmobile fahren bzw. kommen,
denn hier sind wir auf
einer kleinen Halbinsel,
das heißt nach ein paar Kilometern
ist Schluß,
Sackgasse.

Wir fahren dann bis
zu der Spitze der Halbinsel
und entscheiden uns für ein
ruhiges Plätzchen etwas
abseits  der Massen.

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Von welcher Seite kommt wohl meistens der Wind? 😉

Beim Einparken bemerken wir dann
einen Luftverlust am Hinterreifen,
da haben wir uns einen Draht oder
Angelhaken eingefahren.

Da haben wir morgen vor dem Einkauf
erst einen Reifenflicker zu suchen.

Bei dem langen Spaziergang
am Nachmittag überlegen wir eifrig,
was wir uns Gutes zum Abendessen
zubereiten können.

Da kommt uns die Idee,
eine Calzone zu backen,
die Zutaten, die wir daszu benötigen,
haben wir alle in der Küchenbox.

So haben wir am Abend
wieder ein warmes Womo,
aber auch heute gibt es kurz
nach Sonnenuntergang ein kühle Brise.

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Wir schauen wieder auf Korfu!

Ich bin hier: N 39° 31.008′ E 020° 12.318′ // 3 m
Ü-Platz: Igoumenitsa, Drépano Beach

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28.10.2017, Samstag – Globetrottel’s Blog – nach Igoumenitsa

Wetter: bewölkt

Programm des Tages: Weiterfahrt und Einkaufen

Ein Gewitter zieht am Morgen
über uns hinweg,
es regnet wie aus Kübeln!
Gut, dass wir noch im Bett liegen
und die Decke über
den Kopf ziehen können.

Zu unser gewohnten „Ausstehzeit“
ist der Spuk schon wieder vorbei
und die Sonne lugt
zwischen den Wolken hervor.

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Unsere Biomüllvernichter, müssen sie ab heute hungern? 😅

In der Meerenge vor Korfu
sind einige Segelboote unterwegs,
es weht heute ein Windchen,
außerdem ist Wochenende,
denken wir.

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Nein, das ist kein Segelboot

Wir machen uns auf dem Weg
zur nächsten Stadt, Igoumenitsa.
Die Straße ist nicht so gut
wie die in Albanien,
ist unser erster Eindruck.
Dann fällt uns als nächstes auf,
die Beschilderung ist meist
in kyrillischen Buchstaben.
In Kasachstan werden die Buchstaben
demnächst abgeschafft, und hier?
Müssen wir jetzt nach Kasachastan
oder lernen wir etwas Kyrillisch?

Unterwegs fallen uns einige
Stände mit Obst auf,
bei dem mit dem größten Parkplatz
können wir rechtzeitig einparken
und erstehen sechs Kilogrammm
frische Mandarinen für vier Euro.
Die Verstädigung läuft gut …
… auf Englisch.
Doch nicht das kyrillische Alphabet lernen?

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Die Zwei beäugen sich erst einmal mißtraurig 😆

Dann ist auch schon Igoumenitsa erreicht,
das Lidl Symbol lockt uns zum Einkauf,
aber der große Parkplatz ist verwaist,
das Geschäft geschlossen.
Schauen wir uns halt in der Innensttadt um,
ist unser gedanken,
dabei bleibt es auch.

In der ganzen City an der Strandlinie entlang
sind sämtliche Parkplätze belegt,
belegt sind auch sämtliche Tische
von den unzähligen Bars, Cafés und Restaurants.
Die örtliche Flaniermeile ist
mit chick gekleideten Griechen bevölkert,
Kinder schwenken die griechische Fahne,
aber nicht uns zur Begrüßung.

Außer einem kleinen Market,
ohne jedwegliche Parkmöglichkeit,
findet nichts unser Interesse.
Klar hätten wir gerne etwas gegessen,
wo wir doch nicht einkaufen konnten,
aber weit vor der Stadt parken
und dann irgendwo noch einen
freien Tisch finden bei so viel Publikum?

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Bäckerei! Geschlossen am Nationalfeiertag zum Tag des NEIN

Wenige Kilometer weiter finden wir
einen prima Aussichtsplatz,
der auch noch übernachtungsgeeignet ist.

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Schön? Blick zurück auf Igoumenitsa

Beim Kaffeetrinken schauen wir
auf die riesige Bucht,
den natürlichen Hafen von Igoumenitsa,
es macht Laune, auf die vielen
Fähren herab zu schauen.

Nur die Sache mit dem
nicht erledigten Einkauf,
da kommt jetzt Arbeit auf uns zu!
Wenn der Bäcker uns
kein Brot verkauft,
dann backen wir uns selber eins,
und geschwindt machen wir uns
an das werkeln.
Zum Abendbrot haben wir
ein schmackhaftes Brot.
Nur dass wir dafür eine Stunde
das Womo unnötig aufheizen,
das gefällt uns nicht.

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Das gefällt uns, Igoumenitsa bei Nacht

Aber Gottseidank kommt am Abend
eine Brise auf und das Womo
mit weit geöffneten Fenstern
kühlt rasch ein paar Grad ab.

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Genau da wo die Sonne untergeht, da werden wir morgen Abend nächtigen 🙂

Ich hin hier: N 39° 31.146′ E 020° 14.314′ // 18 m
Ü-Platz: Igoumenitsa, Parkplatz

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27.10.2017, Freitag – Globetrottel’s Blog – am Kiesstrand

    

Wetter: Sonne

Programm des Tages: die übergebliebenen Arbeiten erledigen

So viel Sonne nach der Regenfahrt,
wir genießen den Tag,
außer natürlich in den Arbeitsphasen.

Heute ist hier übrigens die Hölle los,
es geht zu wie in einem Taubenschlag!
Gleich zwei Schafherden ziehen
an unserem Wohnzimmerfenster vorüber
und auch noch eine Herde stolzer Ziegen
mit ihren prächtig gehörnten Böcken.

Wie dann auch noch zwei weibliche
Bikinijünger ihre Angel vor Jürgens Nase auswerfen,
da passt Dagmar auf wie ein Luchs.
(Dabei steht doch Jürgen gar nicht auf Petri Jünger,
vor allen nicht, wenn sie deutlich mehr
als hundert Kilo wiegen.
Nein, nicht gemeinsam.)

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Gute Nacht !

Ich bin hier: N 39° 38.867′ E 020° 07.820′
Ü-Platz: Übernachtungsmöglichkeit nahe der Grenze nach Albanien

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26.10.2017, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – am Kiesstrand

    

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Fahrpause

In der fast menschenleere Bucht
haben wir gut geschlafen.
Am Morgen ist die Ziegenherde,
wir haben die Glöckchen,
die einige am Hals tragen, gehört,
fressend vorbei gezogen.

Die Straße ist so weit entfernt,
das wir die Fahrzeuge nur hören,
wenn wir hinsehen.
Und ein Fahrzeug vorbeifährt,
erst dann ahnt man
ein schwaches Brummen.

Auf der Seeseite sind im großem Abstand
zwei Fischerboote vorbei,
und fast bei Korfu ist ein großer
weißer Dampfer vorüber.
Den konnten wir aber nicht hören.

Den Tag nutzen wir,
um klar Schiff zu machen,
ist doch in den letzten Tagen
nur das aller Notwendigste
gemacht worden.

Die Sonnenpanele wird gereinigt,
was ist da ein Dreck drauf.
Jetzt fließt der Strom auch wieder
viel besser in den Bordakku.

Sonst gibt es nichts zu berichten,
haben den sonnigen, warmen Tag genossen.

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Unsere Ziegen genießen auch den Sonnenuntergang über Korfu

Ich bin hier: N 39° 38.867′ E 020° 07.820′
Ü-Platz: Übernachtungsmöglichkeit nahe der Grenze nach Albanien

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25.10.2017, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – nach Griechenland

Wetter: Sonne mit ein paar malerischen Schäfchenwolken

Programm des Tages: Weiterfahrt

Schon gestern Nachmittag bemerkten wir
einen Temperaturantsieg um die zehn Grad
und den Scheibenwischer schickten wir
ab Mittag in eine hoffentlich lange Pause.

Gestern Nacht bekamen wir
noch albanische Mitcamper,
die in ihrem Pkw
wenige Meter weiter nächtigten.
Die waren bestimmt auch froh
über das warme Wetter am Meer.
Ob es denen dann in der sternenklaren
Nacht doch zu kalt wurde?
Auf jeden Fall konnten sie genau wie wir
das Brausen der Wellen auf dem Strand genießen.

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Am Morgen rücken dann
große Baumaschinen an,
die längst des Strandes
weitere Häuser bauen.
Ob hier in der nächsten Saison
noch Platz für Womos ist?
Schon jetzt kündigen einige Schilder an,
dass das Parken 100 Lek kostet
(ca. 70 Eurocent).
Ob das der Tages- oder Stundentarif ist,
konnten wir nicht erkunden,
da jetzt keine Gebühren erhoben wurden.

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Was uns etwas irritiert, wir werden
von vorbeifahrenden Pkws angehupt.
Ob die uns freundlich grüßen
oder gar vertreiben möchten,
erschließt sich uns nicht.

Unserem stylistisch gut gekleideten
Ziegenhirten von gestern Abend
war es auf jeden Fall kein Hindernis,
uns hier über Nacht zu stehen zu lassen.

Wir möchten ja auf jeden Fall weiterfahren,
der Baulärm in der Nachbarschaft
hält ja bestimmt den ganzen Tag an
und sooooo schon schön ist es hier ja auch nicht,
wo andauernd Fahrzeuge vor unserem
Wohnzimmerfenster vorüberfahren.

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Auf den breiten Straßen ist Platz für alle 😆

Bei der Abfahrt können wir
einen langen Blick auf die Berge werfen,
die wir gestern verlassen haben.
Die sind in dichten Wolken verhüllt,
in Regenwolken, die keine
wärmende Sonne durchlassen.

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Da wurde ganz schön viel vom Berg abgetragen!

Auf für uns überraschend guten Straßen
kommen wir gut voran.
Außerhalb der Städte ist der Fahrstil
auch meist gesitterter.
An das Überholen an absolut
unmöglichen Stellen
haben wir uns rasch gewöhnt.
Immer wenn wir der Meinung sind,
hier geht gar nichts, haben wir immer
ein wachsames Auge in den Rückspiegel,
denn Blinken, um den verbotenen
Überholvorgang anzukündigen,
macht natürlich niemand.

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Da hinter dem Berg ist schon Griechenland

Beim Verlassen einer Kraftfahrstraße
müssen wir wider Willen schmunzeln,
wir ordnen uns in die Linksabbiegerspur ein
und warten, dass wir, wenn kein Querverkehr
auf der Vorfahrtstraße ist, einbiegen können.
Da kommt von hinten ein Kleintransporter
und steht dann links neben uns auf dem Randstreifen,
rechts steht dann ein zweiter Transporter
auf der schraffierten Fläche.
Der links neben uns Stehende kann dann nicht
den Verkehr von rechts auf der Vorfahrtstraße sehen,
der rechts neben uns natürlich den Verkehr
von links nicht einsehen.
Wir sehen rechts und links nur die beiden
depperten Kleintransporter.

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Unten, der kleine Bungalow ist zu verkaufen! 😉

Unterwegs vertreiben wir uns
die Zeit mit Rechenaufgaben,
z.B. wenn wir an jeder Tankstelle
einen Liter tanken,
wie groß müsste unser Tank dann sein?

Das Thermometer zeigt zu Mittag
stolze 23 Grad an,
da hat sich die Eile der lezten Tage gelohnt.

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Der Arme quält sich auch mit einem Anhänger den Berg hinauf 😮

Die letzten 80 Kilometer
vor der griechischen Grenze
haben es in sich,
müssen wir hier einen
Gebirgskamm überklettern
und hier ist die Straße nicht ausgebaut.
Das Navi verkündet, dass wir dazu
zwei Stunden bräuchten,
und es behielt recht!

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Aber schön ist die Fahrt auf jeden Fall
und die Schlaglöcher halten sich in Grenzen.

Grenze, der nächste Fall.

Bei der Ausreise aus Albanien
der gewohnte Rhythmus
auf unserer Balkanreise,
nicht unfreundlich,
aber effektiv.

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Danke! Es war schön bei euch und wir kommen bestimmt wieder! ! ! 😙

Dann ein paar Meter weiter
die moderne griechische Grenzanlage.
Als erstes werden wir zwangsweise,
ohne rechte Ausschildereung,
auf die Gegenfahrbahn gezwungen.
Dann stehen wir in einer großen
offenen Halle und wissen nicht weiter,
die Schalter mit den Beamten
kann man hier zu Fuß erreichen.
Die Beschrifung ist uns auf Anhieb
auch nicht klar, so fragen wir uns halt durch.
Außer uns stört die Beamten
ja zur Zeit niemand.
(Uns entgegen gekommen ist uns
auf den letzten Kilometern niemand
und überholt hat uns auch keiner.
Haben die hier einen Traumjob?)
Dafür geht das Auslesen der Personalausweise
hier ganz schnell und an einer Zollkontrolle
hat hier auch niemand Interesse.
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Zehn Minuten nach Passieren der Grenze
haben wir dann am Strand eingeparkt.
Beim Kaffeetrinken blicken wir auf die
zum Greifen nahe Insel Korfu.

Am Abend lassen wir unsere
Gedanken Revue passieren.
Albanien war ganz anders
wie wir es uns vorgestellt haben.
Unser ursprünglicher Reiseziel
für den Herbst war ja dieses Land.
Wir haben uns in den Reisefüher vertieft,
im Internet recherchiert,
YouTube Videos geschaut
und Leute befragt,
die das Land bereist haben,
unsere Erkenntis:
Das Land ist in einem gewaltigen Wandel!

Wenn wir Ungarn zum Vergleich nehmen,
so hat sich dort in den letzten
10 oder 15 Jahren kaum etwas verändert,
in  Albanien hingegen ist alles im großen Wandel.

Ich bin hier: N 39° 38.867′ E 020° 07.820′
Ü-Platz: Übernachtungsmöglichkeit nahe der Grenze nach Albanien

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24.10.2017, Dienstag – Globetrottel’s Blog – nach Tale

    
Wetter: von allem etwas

Programm des Tages: Weiterfahrt

(Für alle fleißigen Christkindhelfer,
in zwei Monaten ist Heilig Abend!)

Wir haben sehr gut geschlafen
auf dem großen Parkplatz
vor dem Rafting Center
und den Blockhütten Vermieter.

Gestern schon im Dunklen
ist noch ein Pkw weggefahren
und heute Morgen kommt
zur Frühstückzeit ein LKW
den Berg heruntergefahren.

Der spannende Moment kommt
dann auch für uns.
Gibt es einen Begegnungsverkehr
auf der steilen einspurigen,
eng von Büschen umrandeten Auffahrt?
Mit voller Beleuchtung
tasten wir uns bergwärts,
in der Hoffnung,
dass der Gegenverkehr uns
von weitem sieht
und Platz macht.

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Das steile Stück schaffen wir
dann ohne Streß und auch
der weitere Weg bis zur Grenze
zu Montenegro ist fast ohne Verkehr.

    

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Gefühlt die halbe Strecke,
vorbei an dem riesig großen Stausee,
fahren wir durch unzählige Tunnel.

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Die Grenzabfertigung verläuft auch
wieder ohne irgendwelche Verzögerungen,
die Straße wird breiter und der Belag
viel, wirklich viel besser.
Was hingegen schlechter wird,
ist der Fahrstil unserer Gegner.
Nicht mehr das ruhige Dahingleiten
wie jenseits der Grenze.

Wir kommen jetzt wieder
etwas zügiger voran und wir hoffen,
dass wir heute wenigstens unser
selbstgestecktes Etappenziel zeitig erreichen.

Kurz vor der Grenze tanken
wir dann wieder bei,
denn in Albanien ist
der Diesel etwas teurer.
Auch kaufen wir noch ein Brot ein,
denn hier gibt es ja wieder den Euro.

Unser Plan ist es, bei dem
kühlen, durchwachsenen Wetter
Albanien in einem Rutsch zu durchqueren,
ohne Geld umzutauschen.

Gegen Mittag passieren wir dann
die albanische Grenzabfertigung,
auch diese ohne größere Verzögerung.
     

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Oh, danke ! 🙂

Auf schlechte Straßen eingestellt,
wundern wir uns sehr über
die sehr gute Fahrbahn.
Nur einen Parkplatz für die Mittagsrast
finden wir nicht.

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Dafür finden dann bei einer
allgemeinen Verkehrskontrolle
die Polizisten ein Rücklicht,
welches nicht mehr funktuiniert.
Jürgen’s Angebot, diese sofort
zu ersetzen, wird verwiesen:
HIER KEIN SERVICE!

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Nachdem sie uns unsere Papiere,
Ausweise, Kfz-Schein und
die grüne Versicherungskarte
zurückgegeben haben,
dürfen wir so weiterfahren.
Keine Ermahnung,
keine Strafe!

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Wer hat da so großzügig gespendet ?

Nach der Mittagsrast,
vor der nächsten Ortschaft wähnen
wir uns dann im Orient,
links und rechts des Weges
unzählige Ständen,
meist mit Obst und Gemüse,
aber auch frischen Fisch
und lebendiges Federvieh
haben wir gesichtet.

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Was da in den kl Tütchen war konnten wir nicht erkennen, Schnecken?

Was wir noch gesichtet haben,
unglaublich viele Stände,
wo Pkws gewaschen werden.

Was wir noch häufiger gesehen haben,
dass sind Tankstellen,
unserer Meinung nach
die größte Dichte,
die wir je gesehen haben.

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Wie überall unterwegs im Balkan
die unzähligen Gebrauchtwagenhändler.
Hier verwundert uns dann doch sehr,
dass sogar recht neue,
sehr hochpreisige Luxusmodelle
in großer Zahl angeboten werden.

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Auch in Albanien immer schön Aufpassen und nicht zu schnell fahren ! 😉

Was den Verkehrsfluß angeht,
sehr flüssig!
Es wird recht aggresiv gefahren,
überholt wird immer!
Auch bei Gegenverkehr
in der 50iger Zone
im Überholverbot.

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Der Benz hat es geschafft, jetzt steht er vor uns im Stau ! 😅

Unbeschadet erreichen wir
zum späten Kaffee
unser heutiges Etappenziel,
sogar einen Hauch von Sonne
können wir am Himmel ausmachen.

Vom Womofenster erkennen wir
die Schaumkronen auf den Wellen.
Nur können wir trockenen Fußes
den Strand nicht erreichen.
Der Regen der letzten Tage
hat das letzte Stückchen des Weges
komplett unter Wasser gesetzt,
da bräuchten wir schon Gummistiefel,
um da durchzukommen.

Beim Kaffeetrinken beobachten wir
einen Ziegenhirten, der seine Herde
um das Womo herum alles
Grünzeug abfressen läßt.
Fühlen uns heute nicht
das erste Mal an Marokko erinnert.

Ich bin hier: N 41° 41.563′ E 019° 35.046′ // 0 m
Ü-Platz: Tale (Albanien), Parkmöglichkeit beim Strand

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23.10.2017, Montag – Globetrottel’s Blog – nach Bastati

    

Wetter: naß kalter Herbstag

Programm des Tages: Weiterfahrt

Eigentlich hätte die Nachtruhe
ungestört seine müssen,
zig Kilometer von jedweder
Zivilisation entfernt.
Mit der Dämmerung zog auch
wieder dichter Nebel auf,
Sicht keine zwei Meter weit.
Beim abendlichen Rundgang
um das Mobil hätte man sich
verlaufen können,
wenn man nicht mit der Hand
noch immer den Kontakt gehalten hätte.

Pünktlich mit dem zum Bette gehen
öffneten die Wolken alle Schleusen
und der Regen trommelte
fast die ganze Nacht
heftig auf das Womodach.

Am Morgen nach der kalten Nacht
ist es merklich Herbst geworden,
die gestern noch grünen Blätter
zeigen sich in orangerot,
einige treibt der Wind davon.

Wir hatten schon gestern Abend beschlossen,
auf einen Tag mit Fahrpause zu verzichten,
heute bei Licht bestätigt sich unsere Überlegung.

In einer Regenpause erkunden wir
auf die Schnelle das Gelände,
alles gepflegt und sauber,
von den gestrigen vielen Besuchern
gibt es keine Spuren.

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Den steilen Weg runter können wir
auch nicht schneller fahren wie bergauf,
Blätter auf der Straße und vom nächtlichen Regen
ist die Piste an einigen Stellen aufgeweicht.

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Später auf der Asphaltstraße geht es
auch nicht sooo zügig voran,
Kurve um Kurve tasten wir uns voran.

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Die nächste Grenze passieren wir
am späten Vormittag,
nach wenigen Minuten Wartezeit
sind wir durch.
Im Gegenverkehr sehen wir einige
Kilometer Stau als wir den Grenzfluß,
die Sava, über die Bücke fahren.
    

In Bosnien-Herzegowina erleben wir
einen ganz neuen Fahrstil,
völlig defensiv!
Die Höchstgechwindigkeit wird
weit unterschritten,
s e l t s a m!
Aber ein sicheres Fahren.

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Die von unserem Navi
berechnete Entfernung
mit der geschätzten Fahrzeit
geht immer weiter auseinander.

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Spät am Nachmittag in den Bergen
kommen wir alleine in unserer
Fahrtrichtung etwas schneller voran.

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Am Etappenziel müssen wir
als erstes die Heizung im Womo einschalten,
es ist sehr schattig hier in den Bergen,
aber die Aussicht unterwegs
in dem engen Tal war sehr impossant.

Ich bin hier: N 43° 22.134′ E 018° 47.865′ // 453 m
Ü-Platz: Bastati (Bosnien-Herzegowina), Rafting Klub, Parkplatz

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22.10.2017, Sonntag – Globetrottel’s Blog – nach Ruševo

Wetter: trocken, kein Nebel, keine Sonne

Programm des Tages: Weiterfahrt

Heute Morgen können wir uns nicht
über fremde Geräusche beschweren,
es gibt keine.
Die wenigen Autos,
die auf der Straße vorbeihuschen,
sehen wir mehr
als das wir sie hören.

Kurz vor der Abfahrt checken wir
kurz unsere Ausweise,
da fehlt doch einer!
Nach einigem Suchen
ist dieser gefunden.
Beim Online-Anmelden
beim neuen Provider
mußte er vor der Tab-Kamera
geschwenkt werden
und wurde nicht
in das Portemonai zurückgesteckt.

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Nach wenigen Minuten erreichen wir
den einsamen Grenzposten.
Er füttert seinen Computer
mit unseren Ausweisen
und als dieser nichts
Verdächtiges herauslesen kann,
bekommen wir diese zurück.

Über die moderne Brücke über die Drawa,
ein Fahrstreifen wurde versperrt,
erreichen wir den Posten
von Kroatien. 

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Auch hier werden die Ausweise
vergebens ausgelesen.

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Bei herbstlichem Wetter,
das Thermometer zeigt bis
an die 20 Grad an,
und beschaulichem Tempo
fahren wir kontinuirlich weiter.

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Nur ein kurzer Tankstopp,
ist der Diesel hier doch
etwas günstiger wie in Ungarn.

Zum späten Mittag erreichen wir
den einsam und abseits gelegenen
Picknick Platz in den
herbstlichen bewaldeten Hügeln.
Das letzte Stück vom Weg fahren wir
auf einer schmalen Piste
vorbei an verlassenen Gehöften
und durch engen Waldpassagen.

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Um so größer ist unser Erstaunen,
als wir nach der letzten Biegung
einen rappelvollen Waldparkplatz erreichen.

Stellen wir uns auf die enge Zufahrt
und warten ein Weilchen,
die werden bestimmt nicht
in der Grillhütte übernachten!

Am späten Nachmiittag,
Regen hat eingesetzt,
flüchten unsere Griller
wie erwartet innerhalb
kurzer Zeit.

Bei Einbruch der Dunkelheit
sind wir alleine auf dem Parkplatz.

Ich bin hier: N 45° 17.268′ E 018° 01.227′ // 333 m
Ü-Platz: Savsko jerezo, bei Ruševo (Kroatien)

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21.10.2017, Samstag – Globetrottel’s Blog – nach Görgeteg

Wetter: trockener Herbsttag ohne Sonne

Programm des Tages: Weiterfahrt

Ein Bus hat nicht mehr gewendet,
stattdessen besuchen einige
ungarische Ausflügler das Musem,
der Parkplatz ist für den Ansturm
schon fast zu klein.

So richtig nebelig ist es
heute Morgen nicht,
aber der Gipfel vom Vulkanberg
ist kaum zu sehen.

Gestern bei unserem Kurzausflug
haben wir eine öffentliche Wasserzapfstelle
wenige hundert Meter vom Parklatz gesehen,
dahin kutschieren wir unsere Fuhre
und können neben der gusseiserenen Säule
auch parken.
Die auf einen Bus Wartenden
auf einer Bank sitzenden Fahrgäste
schauen interessiert zu,
aber nicht irritiert.

Auf schmalen Straßen geht es
zum Balaton (Plattensee),
wo wir unseren gestrigen,
nicht mehr erreichten Stellplatz,
zum Mittagessen anschauen.
Na ja, denken wir,
nicht unser Traumplatz
so direkt an der Bundesstraße.

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Burg im Mittagsnebel

Unterwegs kann Jürgen noch etwas
von seinem neuen Lieblingswein ergattern,
auch die Joghurt-, Salat- und Cerealien-
Vorräte können für die nächsten Tage
aufgefüllt werden.

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Am späten Nachmittag können wir ausmachen,
dass auch das heutige Etappenziel
nicht mehr im Hellen erreicht werden kann
So machen wir aus der KaffeePausenHaltestelle
einen Übernachtungsplatz.

Ein kleiner Parkplatz neben einem Sportplatz,
direkt am Waldrand, etwa 100 Meter
von der Hauptstraße entfernt.

Wenn wir dann Morgen bei Zeiten aufstehen,
haben wir nur eine halbe Stunde bis zur Grenze
und kommen vor den Wochenendausflüglern dort an.

Ü-Platz: Görgeteg, Sportplatz

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20.10.2017, Freitag – Globetrottel’s Blog – nach Celldömölk

Wetter: den ganzen Tag nebelig

Programm des Tages: Weiterfahrt

Der „Stellplatz“ eignet sich auch nicht
für einen Tag Fahrpause einzulegen,
die Straße ist zu nahe und der
kleine Parkplatz vor dem Teich
wird eifrig als Wendehammer benutzt,
da es in dem langgezogenen Straßendorf
keine Wendemöglichkeit gibt.

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Parkplatz, Wendehammer, Teich mit Grillstelle im Nebel

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Morgennebel über dem Feld, ähm Mittagnebel

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Links noch einmal der Parkplatz, Wendehammer und der Teich

So beginnt die Fahrt mit der Nebelbeleuchtung
und die bleibt bis zu unserem Fahrziel,
eine Vulkaninformation, auch an.
Unterwegs schauen wir uns bei einem
Thermalbad rasch einen Stellplatz an,
aber der entspricht nicht unseren Erwartungen.
Er liegt zwischen einer Straße und
einem Campingplatz eingezwängt,
irgendwie lieblos, ungemütlich.

Da wir etwas unsicher sind,
was unser Fahrtrhythmus
der nächsten Tage betrifft,
kaufen wir etwas ein.

Jetzt sind wir ja schon
sooooo lange in Ungarn,
da wird es einfach Zeit,
etwas Geld auszugeben.
Verschiedene Salamisorten
(Ungarische Salami ist ja Weltbekannt!),
Obst und Gemüse finden bei uns
ein verrübergehendes Heim.
Beim Brötchenkauf verirren sich
ein paar Teilchen,
die ersten werden
die Kaffeezeit nicht überstehen.

Nach dem Kaffee,
mit den äußerst leckeren Teilchen,
scheint unerwartet die Sonne!
Wir machen uns sofort „ausgehfertig“.
Bis zu dem Musemseingang
ist die Sonne noch bei uns,
da zieht schon wieder
langsam die Nebelwand auf.

Unser Ziel, den Gipfel des Vulkans zu erklimmen,
geben wir wegen dem Nebel auf dem Kegel auf.
Vielleicht hat uns das Schild
mit der Ankündigung der 19 %
Steigung zu der Umkehr bewogen?

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Schafft euer Womo 19% ? Oben gibt es einen 🅿 😉

Nach dem Abendesssen ist der Parkplatz
nur noch für uns alleine,
nur ein Linienbus wendet stündlich einmal.
Der wird doch nicht die ganze Nacht durchfahren?

In Jürgen’s Keller hat sich ein süffiger
ungarischer Weißwein verirrt, 🍷
der hört in der Nacht bestimmt
keinen Bus mehr wenden.  🚍

Ü-Platz: Celldömölk, Kemenes Vulkánpark

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