Den 13. September 2018, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – in Yaliköy

Wetter: windig

Programm des Tages: abwarten, daß das Wetter in Istanbul besser wird und neue Gerichte kreieren

So langsam sind wir
die Attraktion vom Dorf.
Die fahren mit Roller, Quad
und Auto vorbei und hupen. 🔉🔊
Da gäbe es bestimmt nette Gespräche,
aber bei dem warmen, nervigen Wind
hocken wir im Womo. 😶

Im gut gelüften Womo bleibt
die Temperatur konstant bei knapp 26 °C,
in der Ferne hören wir zeitweise
ein Gewittergrollen. 💫💥

image

Für das Mittagessen kreieren wir
die Istanbuler Womopfannenpizza! 😆
Neugierig? 😉
Die Idee bekommt Jürgen,
wie er das labbrige Supermarkt-Brot
zum Frühstück aufgeschnitten hat.

Zum Mittagessen schneidet er es
in Würfel, rechtecke,
Rauten oder Dreiecke gehen aber auch.
Die werden in der Pfanne
ohne Fett knusprig angebräunt,
dann eine nicht so wässrige
gewürfelte Tomate dazugeben.
Die Zeit beim Anbräunen nutzt Jürgen,
um ein wenig Wurst und Käse kleinzuschneiden.
(Die Portugiesen vom Kasten in Blau
lassen die Wurst weg und nehmen
etwas mehr Käse!)
Da noch reichlich Petersilie vorhanden ist,
wird davon auch reichlich kleingeschnippelt.
Die Tomaten bekommen so lange Zeit,
in der Pfanne auf kleiner Flamme
zu köcheln bis es nicht mehr dampft,
etwas gutes Olivenöl hinzufügen,
die klein geschnittenen Zutaten
und Eier nach Belieben reinhauen.
(Wir mußten gestern ja gleich 30 Stück kaufen!)
Mit Salz und Pfeffer würzen,
Jürgen gibt noch eine gute Prise
scharfen Rosenpaprika hinzu.
Kurz auf volle Flamme stellen
und anschließen auf Sparflamme warten,
bis der Käse zerlaufen ist. 😋

Schickt mal ein Foto
von eurer Nachkocherei,
wir haben vergessen zu knipsen.

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 12. September 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – in Yaliköy

Wetter: bewölkt und Regenschauer

Programm des Tages: Umgebung erkunden


Gestern noch 26°C und Sonne,
heute hängen die Wolken tief
und es regnet zeitweise,
um die 22°C.

In Istanbul, unserem nächsten Ziel,
sieht es genau so aus,
also warten wir hier auf das
angekündigte bessere Wetter.

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Wir haben noch ein klein wenig Platz für euch ! 😂

Unsere Strandwanderung führt uns
zum örtlichen Supermarkt (Kette),
die Regale scheinen schon
ziemlich leergekauft,
wird bestimmt für den
bald kommenden Winter
nicht mehr aufgefüllt,
die Gefriertruhen sind schon
alle abgestellt.

Yaliköy scheint ein bei den Türken
beliebter Ferienort zu sein,
ein paar kleine Hotels,
Appartement gibt’s zu mieten
und einen recht neuen
Campingplatz gibt es,
am Strand eine Handvoll
von Lokantas und Bars.

Eine Bar macht sogar Reklame
mit Bier und freiem Internet,
aber bei dem Wetter lockt uns das nicht an.

Des öfteren werden wir nach
den Preisen von Lebensmittel gefragt.
Wie stabil die Preise auf Dauer sind
ist die Frage, die nicht zu beantworten ist.
Importe werden auf jeden Fall teurer werden.

Hier die Preise von Grundnahrungsmittel
aus dem einzigsten Dorfladen in Yaliköy:

kleines Brot (250 g?) = 1,50 TL =  ca. 20 Cent;
500 g Nudeln = 1,95 TL = ca. 26 Cent;
30 Eier Größe M = 16,95 TL = ca. 2,28 €
(nur die waren zu bekommen, Sonderangebot);
500 g Käse = 8,75 TL = ca. 1,18 €
(auch im Sonderangebot,
Normalpreis 12,95 TL = ca. 1,75 €);
500 g Butter = 18,50 TL = ca. 2,50 €;
PATOS Rolls (Chips) 118 g = 3,50 TL = ca. 47 Cent,
die Paprikaversion kostet nur 2,95 TL = ca. 40 Cent.

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Der heutige Tageskurs:
für 1 €  bekommt man 7,42 TL.

Im dörflichen Supermarkt gibt es
übrigens keinen Alkohol.
Im letzten Ort, in Kıyıköy,
haben wir in fast jedem
der privat geführten Markets
die Bierkästen gesehen.

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 11. September 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – nach Yaliköy

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

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Am Flußlauf entlang gibt es riesige und schattige Plätze

Ruhige Nacht auf dem Picknick- & Campingareal.
Nach dem Frühstück packen wir zusammen
und hupen an der Schranke den Wächter herbei.

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In solchen Zelten kann man es im Sommer aushalte 😉

Nach dem Bezahlen von 60 TL
müssen wir uns entscheiden,
welchen Weg wir nehmen.
Unser Navi schickt uns 60 Kilometer
auf der Teerstraße im großen Bogen
zum nächsten Strand.
Restweise haben wir Google Maps
mal nachrechnen lassen,
es schickt uns längst der Küste
auf Naturstraße weiter,
keine 20 Kilometer.

An der Abzweigung beäugen wir
den Weg am Strand lang,
in der Hoffnung, einen schönen
Stellplatz zu finden,
nehmen wir den Weg.
Immer schön langsam kommen wir
über die hügelige Strecke voran,
das schwarze Meer sehen wir
nur einmal, von  w e i t e m.

Vor dem nächsten Strand
hat man uns vorgewarnt,
er wäre sehr dreckig!
Mutig passieren wir die Mautstelle,
die Türe des Kassenhauses
ist mit einer Kette versperrt,
hier ist der Weg auch schon wieder geteert.

Der Strand wirkt gepflegt
und der Wächter hat hier
an einem Strandimbiss Posten bezogen.
Da wir hier nicht nächtigen möchten,
wegen fehlendem Schatten,
überzeugen wir ihn, dass wir
nur durchfahren möchten.
(Die Nacht kostet hier auch 60 TL.)

Ein wenig weiter versuchen wir
an einem Stausee einen Platz
für die Mittagspause zu finden,
schwierig!

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Stausee. Überall sind Fahrspuren und Abfall 😱

Mit Mühe finden wir einen
halbschattigen Platz,
in den Büschen links und rechts
des Weges der Picknickabfall
der letzten Jahre. 😤

Nur fünf Kilometer weiter finden wir
am Nachmittag am langen Strand
von Yaliköy ein sauberes Plätchen,
drei Zelte zählen wir in der Nachbarschaft.

Ein Spaziergang ergibt, dass der Weg
eine Sackgasse ist und nicht,
wie uns das Navi verzapft,
ein Rundweg ist.

Einen  kleinen aber geschlossenen
Camping mit Restaurant gibt es
weiter durch und am Ende der Strecke
so etwas wie ein Steinbruch mit einem Sandmahlwerk.

Zurück am Womo hupt dezent
die vorbeifahrende Polizei. 🚓

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 10. September 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – nach Kastro Plaji

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Katzenkrieg

Das Gewitter mit den Regenschauer
war kurz und heftig,
angesagt hat es weder unser Barometer
noch das Wetter App.
Das Womo ist aber endlich wieder
streifenfrei, fast fleckenlos sauber.

Ein wenig verschlafen wir mal wieder,
die vielen kleinen Glocken der Schafe
wecken uns dann aber noch zeitig auf.

Vor dem Stadttor des Örtchens
parken wir ein und gehen für die
nächsten Tage auf Einkaufstour.

In der Bäckerei gibt es wieder eine
Schneidemaschine für das Brot,
den Service nehmen wir dankbar wieder an.
(4 TL = heute etwas mehr wie 50 Eurocent ;)).

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Atatürk Teegarten, d e r Geldautomat! 🙂

Der Gemüsehändler muß mit unserem
200 TL Schein in zwei Supermärkte,
bis er ihn klein gewechselt bekommen hat
und entschuldigt sich auch noch bei uns!
Kein Problem signalisieren wir freundlich zurück.

Der Metzgermeister erkennt uns auch gleich wieder,
das Wechselgeld wird großzügig gerundet.:)

image

Stadttor, unsere Einkaufe & renoviertes Haus, Restaurant

Zur Mittagszeit auf dem Weg vor dem Stadttor,
wo das Womo parkt, wieder
die Wohlgerüche aus der Lokanta.
Wir sehen uns an, sehen auf die
nicht vorhandenen Armbanduhren
und beschließen, dass es jetzt Mittag ist.
Nur noch schnell das Fleisch
in den Kühlschrank legen.

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Die dicken Würste die im Sonnenschirm hängen werden auch außer Haus verkauft.

An der Theke/Fleischvitrine suchen
wir uns etwas zum Essen aus und belegen
die windigste, schattigste Sitzgarnitur.;)
Das Essen ist genau sooo lecker,
wie wir es immer gerochen haben,
wenn wir vorgelaufen sind.
(Ein Brotaufstrich aus Yogurt,
einen großen sehr leckeren Salat,
einmal Köfte, einmal Hähnchenklein gegrillt,
ein Ayran, eine Coca Cola
und zum Abschluss zwei Tee,
gute zehn Euro. :))

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Seht da oben links, die gierige Hand 😅

Ach, den Katzenkrieg möchtet ihr
erklärt bekommem?
Am Nachbartisch hatten zwei Männer
eine Katzenfamilie mitgefüttert
und wie diese nichts mehr hatten,
wurden wir mächtig massiv angeschnurrt!
Wir fütterten die Katzenbande
mit den Hähnchenknochen,
die waren aber ziemlich klein
und die Familie recht groß.
Die kleine Pechschwarze drängte
die anderen immer fauchend weg.

image

Keine zwanzig Kilometer weiter
finden wir ein schattiges,
sehr großes Picknickareal,
dort bleiben wir für heute Nacht.

image

Links und Rechts

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jetzt wieder ein sauberer Strand

Ich bin hier: N 41° 35.328′ E 028° 08.497′
Ü-Platz: Kastro Plaji, Camlikoy Tabiat Parki
Riesiges Areal am Meer und Fluß, Campingmöglichkeiten fast unendlich unter schattigen Bäumen, Gebühr (60 TL), WC, Dusche, viele Mülltonnen (!) und Strom gibt es auch noch.
Zwei Restaurants haben wir gesehen und einen Kiosk für den kleinen Einkauf.

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Den 9. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – in Kıyıköy

Wetter: Sonne, etwas bedeckt zeitweise

Programm des Tages: einen ruhigen Tag verbringen

Jürgen wacht ohne Kopfschmerzen auf.
Wie es den anderen ergeht,
verraten deren Mienen nicht.
Sie haben mehr gebechert,
sind sie daran gewöhnt oder
ist der Schnaps so gut? 😆

Nach dem Frühstück verabschieden
wir die, die am weitesten fahren müssen,
unsere lieben Nachbarn bleiben
uns noch erhalten,
ihnen helfen wir am Abend,
ihre Zeltausrüstung zu verstauen.

Am Abend besuchen wir
noch einmal die Ortschaft,
der Bäckerei, dem Gemüsehändler
unsere Aufwartung  zu machen.
Der Metzger ist gut drauf,
er zeigt auf das Fleisch in der Vitrine
und macht uns Zeichen,
was für Tiere das gewesen sind.

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richtige, echte Hochzeitspaare ! 👰

Ein Thema in der Türkei,
das Umweltbewusstsein,
alles kommt in die Tüte,
an der Kasse kommen dann
die kleinen in eine große Tüte.
Wenn immer möglich,
verzichten wir auf die Tüten,
verwenden sie mehrmals
und enden als Müllsammeltüten,
bevor alles ordentlich entsorgt wird.

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Ich bin hier: N 41° 38.233′ E 028° 05.256′
Ü-Platz: Kıyıköy, im Picknick-Camp-Areal

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Den 8. September 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – in Kıyıköy

Wetter: leicht bedeckt

Programm des Tages:  😎

Nach dem Frühstück warten wir
einen geeigneten Moment ab,
um uns bei unseren Nachbarn mit
einer Kleinigkeit noch einmal zu bedanken.
Die Verständigung führen wir
mittels ihres Smartphones,
das von Hand zu Hand geht.
Die gespeicherten Bilder unserer Reise
auf dem Tab vermitteln auch woher
und was wir alles gemacht
und besucht haben.

Mit der Zeit wird unsere
Verständigung immer flüssiger,
nicht nur weil wir zum Schnaps greifen.
Wir haben rausbekommen,
dass unsere Nachbarn vor 25 Jahren
von Bulgarien in die Türkei übergesiedelt sind.

Auf die mehrfachen Fragen,
ob wir einen Schnpas trinken möchten,
holt Jürgen dann für sie
den bulgarischen Selbstgebrannten. 😆
Dabei kommt dann raus,
dass unser Nachbar selber Schnaps brennt! 😂

Später kommt deren Tochter
mit ihrem Freund dazu,
dazu kommen dann viele engliche Brocken,
was uns dann alle weiter bringt. 🙂
Es stellt sich dann auch noch raus,
daß das Mädel heute Geburtstag hat!!!
Da wird natürlich gratuliert
und ein weiteres Präsent aus
dem Womokeller weitergeben.

Uns überkommt der kleine Hunger,
die Nachbarin hat den trinkenden Männern
schon was vorgesetzt,
Jürgen überrascht die Bande
mit einer deutschen Brotzeittafel.

Irgendwann werden wir dann
von der Tochter für den Abend
zum Grillen eingeladen,
das abzulehnen haben wir uns nicht getraut. 😕

In der Dämmerung werden
zwei große Holzstapel entfacht
und nachdem die Eltern vom Boyfriend
ausreichend Zeit haben,
Merhaba oder so zu sagen,
stellen wir uns auch ein.

Die sind auch furchbar nett und so
verfliegt mit immer besseren
englischen Brocken von allen Seiten
die Zeit wie im Fluge.

Es gibt leckeren gegrillten Fisch,
die dicken Würste kennt der eine
oder andere vielleicht selber,
gegrillt haben wir sie aber auch
noch nicht probiert.

Erst kurz vor Mitternacht
haben wir mitbekommen,
dass Sibel (so heißt die Tochter)
in den Geburtstag hineinfeiert.

Übrigens ließ sich Jürgen sagen,
dass der Selbstgebrannte 55% hat!

Pünktlich zu Mitternacht gibt es dann
einen leckeren Geburtstagkuchen,
mit allem drum und dran,
Kerzen & Wunderkerzen.

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💓 herzlichen Glückwunsch Sibel. 💕

(Für die, die es ganz genau wissen möchten:
Walnuss-Banane, sehr lecker
und überhaupt nicht süß! 😋)

Ich bin hier: N 41° 38.233′ E 028° 05.256′
Ü-Platz: Kıyıköy, im Picknick-Camp-Areal

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Den 7. September 2018, Freitag – Globetrottel’s Blog – in Kıyıköy

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Geld abheben

Gestern Abend gab es noch einen
erfrischenden Regenguss.
Bis uns aufging, dass die Möbel
noch vor der Haustür standen,
war es natürlich zu spät. 😆
Nun haben wir wieder staubfreie Polstermöbel, 😉
leider aber nicht staubtrocken 😕

Das Womo ist auch wieder
vom Zebra-Style befreit,
waschen gespart. 😉

Die uns besser kennen,
wundern sich nicht,
dass es heute nicht weitergeht.
Wir haben beschlossen,
das Wochenende hier zu verbringen.
(Eile mit Weile)

Wir haben aber auch ein
kurzweiliges Unterhaltungsprogramm,
eine Gruppe von Amateurfotografen
lichten schicke weiße Bräute ab,
natürlich auch den befrackten Bräutigam.
Sie wuseln überall rum,
am Meer, am Fluß und
am Höhlenkloster auch und
bestimmt ist unser Womo
auch auf unzähligen Fotos. 😅

image

Unser Biologiecher Abfall wird pünktlich entsorgt 😆

Unserem Nachbar hat Jürgen
die Monate September, Oktober
und November beigebracht.
Er wollte unbedingt unser woher,
wohin usw. rausbekommen,
jetzt ist er etwas schlauer,
wir GlobeTrottel aber nicht. 😩

Nach dem Kaffee dann
das Unheil passiert. 😨

Jürgen wird im Auto entführt!  😠
Unsere Nachbarn zerren ihn
in ihren Dacia und brausen davon,
zurück blieb  Dagmar alleine
weinend auf dem Areal zurück. :'(:'(:'(

NEIN! Quatsch!
Unsere lieben, netten Nachbarn
fahren Jürgen zu einer nahen Quelle,
um zu zeigen, wo wir frisches (sehr leckeres)
Wasser herbekommen können.
So haben wir uns den Fußweg
zu dem alten Höhlenkloster gespart,
denn knapp 100 Meter weiter
sprudelt die gefasste Quelle rechts vom Weg.

Da gestern Nachmittag der einzigste
Geldautomat im Ort defekt war,
machen wir uns wieder auf den
Weg in das Dorf.
Vorher zahlen wir noch den kleinen
Obolus für das Nächtigen auf der Wiese.
Nachdem wir den Betrag abgedrückt haben,
drückt uns die liebe Frau
zwei Teigtaschen die Hand,
die Gurken, die sie uns auch noch mitgeben wollte,
lehnen wir aber liebevoll ab.

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Kreative Anhängerkupplung

Den Geldautomaten am Café,
ist ja aber wie ihr sicher wisst ein Teegarten,
können wir heute erfolgreich plündern.
Später sehen wir dann (im Teegarten sitzend),
wie der Geldbote lange vergeblich versucht,
den Automaten durch die Hintertür zu betreten,
um ihn neu zu füttern.

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Im Teegarten

Ein langer geschmückter Autokonvoi
fährt dann laut hupend durch
die engen schmalen Gassen,
der Erste schon wieder aus dem Ort
und fährt beim Letzen hupend vorbei,
so sehen wir dann sogar noch
ein echtes Brautpaar.
Die jungen Eheleute sitzen übrigens
in einem Auto mit deutschem Kennzeichen.

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Nicht das ihr denkt in Kıyıköy gäbe es alte und kaputtene Ruinen !

Die Hochzeitsgesellschaft feiert
hoch über unserem Areal,
so dass wir die Musik am Abend
schön mitgenießen können. 🙂

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Hier jetzt ein Foto, speziell
für unseren Verfolger Peter 😅
(von susanne-und-peter.com).

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😉

Ich bin hier: N 41° 38.233′ E 028° 05.256′
Ü-Platz: Kıyıköy, im Picknick-Camp-Areal

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Den 6. September 2018, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – nach Kıyıköy

Wetter: Sonne

Programm des Tages: WeiterFahrt

Gestern Abend hat es
noch einmal etwas getröpfelt,
hat sich schön im schattigen
Eichenhain abgekühlt.

Schön war nicht,
daß das Womo schicke
Streifenmster bekommen hat.

Schön war der Platz nicht,
kann man nicht sagen.
Beim Fest letzte Woche haben
die Feiernden ihren Abfall/Müll
überall liegen gelassen.
Heute bei Tageslicht
sieht man es so richtig. 😨

Vielleicht räumt irgendwann
mal einer was weg,
so ist das nur ein schattiger
Notparkplatz für uns. 😕

Das erst gestern gekaufte
leckere Brot ist schon fast alle.
Im nächsten Ort parken wir
am Ortsrand und laufen
die kurze Strecke zurück.

Gefühlt im jedem sechsten Laden
gibt es was zu Essen, Bäckereien,
Metzgereien und Grünzeugläden,
Telefon und Sim Karten Anbieter,
das alles gibt es in Vize.

Nur um euch zu berichten,
haben wir eingekauft.
Wie eine Bäckerei oder Metzgerei aussieht,
ist nicht so spektakulär,
hier ein paar Bilder aus dem Kräuterladen.

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Sauberer Kräuterladen, auf Nachfrage durften wir vor dem Kauf alles probieren !

Auf schmaler, guter Straße
geht es kurvig durch einsame Eichenwälder
bis wir vor der Mittagspause wieder
das schwarze Meer erreichen.

image

Tja, im Eichenwald fühlen sich Wildschweine pudelwohl 😉

Etwas ratlos stehen wir
im Schatten großer Bäume,
direkt am Straßenrand und
Übernachtungsgeeignet.

Nach dem Mittagessen halten wir
eine kurze Siesta, bis uns aus einer
entfernten Lokanta laute Musik
ein Bleiben verleidet.

Bei dem Rundgang nach unserer Ankunft
haben wir ein großes Picknick-
und Camp-Areal ins Auge gefasst,
dorthin führte dann sogleich unser Weg.
Die Campingmöbel gleich ausgebreitet
und Kaffee getrunken.

Wir teilen das Areal mit nur
einer türkischen Familie.
Wie die von ihrer Einkaufstour zurück kommt,
hat die Frau uns gleich begrüßt und meint,
wenn wir irgendwas bräuchten,
sollten wir uns melden. 🙂

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Am Hafen kann man auch parken,
haben wir mitbekommen und so führt uns
unser Erkundungsspaziergang
hoch in den Ort.
Von dort haben wir einen guten Blick
auf den großen lichtdurchfluteten 🅿.

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Zurück im Ortszentrum ein großes Café
oder besser geschrieben Teehaus.

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In aller Ruhe gemütlich einen Tee trinken,
so genießen wir den türkischen Flair.

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Zurück beim Womo erwarten uns
die Besitzer vom Grundstück
und möchten einen Obolus
von 30 Lira die Nacht,
also ziemlich genau vier Euro.

Ich bin hier: N 41° 38.233′ E 028° 05.256′
Ü-Platz: Kıyıköy, im Picknick-Camp-Areal

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Den 5. September 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – Richtung Küste

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Gestern Abend hörten wir
aus der ferne noch leise Musik,
ein Mann sang, dazu
erklangen leise Flötentöne.

Ruhige Nacht,
bis nach dem Frühstück
ist der Himmel bedeckt.

Beim Aufwaschen kommt
eine Hirte mit seiner gemischten Herde
und läßt sie in der schmuddeligen Umgebung
das dürre Gras/Gestrüpp fressen.

Beim Versuch das Lenkrad zu entern,
erwischt der Hirte Jürgen,
ein mühevolles Gespräch wird versucht.
Den Gesten nach meint er,
wir könnten im Stausee schwimmen.
Er schenkt uns eine Platiktüte
frisch geflückter Feigen,
die Zigarette lehnt Jürgen aber ab.
Darüber scheint er
nicht wirklich böse zu sein.
Zum Abschied winkt er und
drei, vier Hunde laufen uns
laut bellend noch eine Weile nach.

image

JA ! Ein paar Regentropfen auf der Frontscheibe 🙂

In der nächsten größeren Stadt Kirklareli
haben wir gleich doppeltes Glück,
bekommen einen ausreichend langen
Parkplatz neben der Straße
und lernen Tamer kennen.
Er lebt seit 37 Jahren in Deutschland
und fragt nach woher und wohin.
Spontan möchte er uns rumführen
und auf unsere Antwort,
wir brauchen Lira und eine Sim-Karte,
ich habe etwas Zeit und dolmetsche euch.

image

Diese Ampelanlage übersieht man nicht so schnell, die Masten leuchten mit 😮

Im Telefonladen geht es rasch zu Sachen,
haben uns ja schon vorher informiert,
was wir brauchen.
Die drei Kundenbetreurinnen
schauen sich zwischendurch immer wieder
deutsche Videoclips an,
um deutsch zu lernen,
äußerst enspannte Situation.
Die drei Mädels möchten von uns
adoptiert werden, um mit uns zu reisen!

image

Die älteste Moschee der Stadt, laut unserem Begleiter

Zum Dank möchten wir
nach dem Rundgang
Tamer zum Tee einladen.
Das hat der Chef des kleinen
Ladens mitbekommen,
der gerade zur Tür reinkommt.
So werden wir alle von Ihm
zum Tee eingeladen. :mrgreen:

image

Zu Mittag entschuldigt sich Tamer,
er muß nach Hause und wir gehen
zu dem „Restaurant“,
welches er uns direkt nach dem
Kennenlernen empfohlen hat.

image

Alt und Moderne treffen auf einander

Die Speisenauswahl ist
sehr touristisch einfach,
Köfte auf dem Teller
mit Zwiebeln und Tomate,
oder das Ganze im Brot.
Wir essen sehr zivilisiert vom Teller.
2 x Köfte, ein Wasser, ein Ayran
= 37 türk. Lira *1 ca. 4,80 €.

Die Chefin hat uns
an den Ehrentisch gesetzt
und passt wie ein Schießhund auf,
dass alles passt.
Besonders, ob wir die
scharfe Soße vertragen,
die Jürgen aufißt, ohne
dass ihm Tränen in die Augen treten. 😓

Nach dem Essen gönnen wir un
noch etwas Bewegung und laufen
ein wenig rum.
Klar, die Geschäfte besichtigen wir
auch von innen, nur bei den
lecker aussehenden Balawa
verzichten wir vorerst,
ist uns mit 31°C noch zu heiß
für die Leckerei.

Sollen wir noch vom dem Erlebnis
von der Tankstelle berichten,
die wir anfahren,
bevor es auf die weitere Tour geht? 😉
W I R K L I C H? 😆
Nun, auf eure Verantwortung!

image

Wenn der Panzer kommt verzichten wir aber auf unsere Vorfahrt !

Da wir uns sicher waren,
dass der Treibstoff in der Türkei günstig ist,
sind wir mit annähernd leerem Tank
über die Grenze gerollt.
Irgendwann auf unserer Balkantour
müssen wir nicht so guten
Diesel bekommen haben.
Jetzt fast schon im Reservebereich
muckt der Motor,
die gelbe Lampe für den
Katalysator leuchtet
und wir mußten bis in den
zweiten Gang zurückschalten,
um den Berg hinauf zukommen,
normalerweise wäre höchstens
der 4. nötig geworden.

Mit dem festen Willen,
besten EuroDiesel aufzufüllen,
geht es dann zur Tanke.
Bevor der Tankwart kommt,
noch einen langen Blick
auf die Preistafel,
es gab nichts schlechteres
wie den EuroDiesel,
für 6,31 türk. Lira/l *1  0,815 €  :mrgreen: 
WIR HABEN EUCH GEWARNT! 😱

Ein paar Kilometer hinter der Stadt
passieren wir eine kleine Regenfront,
die Temperatur fälltvon 31 auf 24 °C,
Jürgen meint gleich,
suchen wir eine Parkmöglichkeit,
hier ist es angenehm kühl.

image

Nicht täuschen lassen, die Blitzer sind hoch modern 😂

Die Hoffnung schon aufgegeben,
finden wir neben der Straße
ein Wäldchen mit unzähligen Fahrspuren,
das ist unser 2. Ü-Platz in der Türkei.:mrgreen:

*1 (nach heutigem Tageskurs 1 € = 7,78 türk. Lira)

Ich bin hier: N 41° 36.891′ E 027° 39.718′ // 334 m
Ü-Platz: Pazarli, im Eichenhain

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Den 4. September 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – in die Türkei

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Voller freudiger Erwartung
auf ein neues Land sind wir
zum Weckerklingeln aufgestanden.
Ein letztes Mal ein Frühstück
auf dem Felsen über dem schwarzen Meer.

Nur noch die Campingmöbel eingepackt
und schon geht es weiter.

Erster Halt bei einer Mülltonne,
soviel Zeit haben wir immer.
Ein paar Kilometer weiter
eine Quelle im Wald,
soviel Zeit muß sein,
Wasser brauchen wir.

image

Solche bemalten Steine gibt es reichlich

Dann kündet bald ein Schild an,
die nächsten zwanzig Kilometer
schlechte Wegstrecke.
Das müssen aber viel mehr gewesen sein,
40 bis 50 km bestimmt.
Die meiste Zeit fahren wir
nur im zweiten Gang,
maximal 30 km/h,
oft aber auch noch weniger.

image

Im Nationalpark sollte das Quellwasser gut sejn

Dann verstößt Jürgen gegen die
bulgarische Straßenverkehrsordnung,
und die hinter uns her fahren auch.
Nicht, dass wir welche gesehen hätten.
Zur Aufklärung:
Am Wegrand steht ein Gebotsschild,
ihr wißt die blauen und darauf
steht g r o ß und gut lesbar 40 !
So, jetzt könnt ihr ins verpetzen,
müßt nur eine bulgarische Schrift runterladen! 😂

image

Nur noch einen Kilometer! 🙂

Kurz vor der Grenze, ca. 1 km,
machen wir Mittagsrast.
Für die Strecke vom Brunnen
bis zum 🅿 (50 km)
haben wir zwei Stunden gebraucht.

Wer meint, die Grenzabfertigung
nach Marokko wäre zähflüssig,
der möchte bitte mal die Türkei
mit einem Auto besuchen.

Auf der bulgarischen Seite geht es
noch einigermaßen zügig voran,
das Kfz-Kennzeichen wird
in dem Computer eingeben.
Sicher zum überprüfen,
ob da Knollen angefallen sind
und immer eine gültigen Vignette
an der Frontscheibe klebte.
Der Perso wird eingescannt,
das dauert nur Sekunden.

image

Weiter zur türkischen Wachbude,
nur zwei Pkws vor uns,
freuen wir uns schon,
aber … 😠
Bei Beiden hakt es sehr.
Der vor uns stehende Bulgare
muß eine neue Versicherung abschließen,
das dauert! 😠
Das Problem vom Ersten
bekommen wir nicht mit.
Bei uns geht es recht … ⏳
Was sollen wir jetzt schreiben?

Nach drei Stationen sind wir
nach anderthalb Stunden fertig,
fix und fertig.

Eine kurzweilige Unterhaltung
haben wir mit zwei  jungen aus der
Türkei stammenden Deutschen
aus unserer Heimatgemeinde.
Sie sind über Polen und Bulgarien
hier an der langsamen Grenze gelandet.

An der dritten, der letzten, Station
wird dann kontrolliert,
ob man bei der ersten sich angemeldet hat,
die zweite Station ist die „Doune“/Zollstelle,
wo die Fahrzeuge in den Reisepass
eingetragen werden.
(Die motorisierten Zweiräder nicht vergessen.)

Das ist alles ein wenig ungeordnet,
zivile Zollbeamte laufen planlos (?) herum,
es wird im Schatten der
obligatorische Tee getrunken
und aus dem Schatten heraus
Kommandos herüber gerufen,
die wir aber nicht verstehen.

Als Ausländer gut erkennbar
nimmt man unsere Unwissenheit
überhaupt nicht krumm.
Einige der Beamte sprechen
auch ein wenig Englisch.

An der dritten, der Einreisekontrollstation,
haben wir gleich zwei Pkws vor uns,
wo es arg hakt.
Der Erste muß rückwärts zur 1. Station,
beim 2. stehen die zu Hilfe gerufenen
englischsprechenden Beamten
lange diskutierend rum. 😴

Kurz hinter der Grenze
gibt es einen Stausee,
den fahren wir dann
zur Übernachtung an.
Auf einer gut ausgebauten Straße
kommen wir zügig voran.
Aus den Augenwinkeln
sehen wir mehrere Schilder,
die auf einen Wasserhahn oder
Quelle aufmerksam machen,
das sieht der Camper gerne. 🙂

Etwas später fahren wir
von der E-Straße ab,
durchqueren einen Ort,
wie zu unserer Begrüßung
schalllt vom Minarett
der Ruf zum Abendgebet.

Das Seeufer enttäuscht uns,
verdreckt, vermüllt,
schwimmen verboten!

image

Das seltsame gelbe Abendlicht ließ sich nicht einfangen

Ich bin hier: N 41° 46.359′ E 027° 16.523′ // 249 m
Ü-Platz: Kirklareli, am See

Kategorien: 2018-09 September | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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