Weiterleitung zum 2. Teil unserer Reise

Hier geht es nicht mehr weiter,
das Volumen ist aufgebraucht.
Wenn ihr uns weiter verfolgen möchtet,
müßt ihr unten auf „HIER“ klicken.

HIER ist die manuellen Weiterleitung.

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Den17. September 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – in Istanbul

Wetter: Sonne

Programm des Tages: „unser“ Viertel erkunden

Heute lassen wir es was ruhiger angehen,
so geht es erst nach dem Mittag los.

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Spaziergang um den 🅿 am Vormittag

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Spaziergang um den 🅿 am Vormittag, Mamara Meer

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Spaziergang um den 🅿 am Vormittag, mit dem Tele gespielt 🔭

Zunächst steht die Erkundung
der nächstgelegene Metro-Station Ⓜ
auf dem Programm,
danach ist schlendern wir
durch die Einkaufsstraßen.
Ein ganzer Straßenzug, wo es
Autozubehör sämtlicher Marken gibt,
dann alles rund um das Bett,
einschließlich Schlafwäsche.

Ein paar Straßen weiter
ein ganzes enges Viertel,
nur mit Kinderbekleidung,
dann Geschäfte für den Mann
ab Größe XXXL,
ein kleines Viertel mit Unterwäsche
(für die männlichen Zeitgenossen
ist aber direkt nichts dabei ;)).

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das ist noch nicht einmal die halbe Auswahl 😮

Dunkle Regenwolken zwingen uns
zur Einkehr in eine Patisserie
und das Malheur beginnt,
nach dem die Bedienung uns
drauf hingewiesen hat,
dass es in der ersten Etage
weitere Sitzplätze gäbe.
Schön luftig ist es da oben,
die dunkle Wolke ist weitergezogen,
der Tee lecker und der Kuchen süß.

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Die Aussicht auf das Treiben
um die Straßeneinmündung
nie langweilig, gehupt, geschimpft,
mitten auf der Straße geparkt,
blind aber hupend um die Ecke gedrifet,
s p a n n e n d !

Dann erst bemerkten wir schräg gegenüber,
auch auf der ersten Etage, ein Restaurant,
schön luftig sieht das aus und wenn
doch noch etwas Regen runter kommt,
wetterfest!

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Restaurant. DAMAK ! 😋

Auf unserem weiteren Weg
schielen wir auf die Preistafel,
für das Viertel alles angemessen.
Bis zum Abend finden wir dann
kein Lokal, wo wir beide
gerne rein gegangen wären,
bis auf das Damak,
nur wenige Minuten
quer durch das Quartier.

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Die enge Treppe geentert,
oben ein großer sauberer Speisesaal,
der letzte freie Tisch am Fenster
wird für uns parat gemacht.
Der Chef signalisiert uns,
dass er unsere Fensterfront
elektrisch öffen möchte,
und wenn wir genug Luft bekommen,
das Öffnen einstellen würde.

Dann empfiehlt er uns ein Menü,
was wir gar nicht auf der Karte
beachten haben und  wir  bekommen
das  schmackhaftes ESSEN,
welches wir bis jetzt
in Istanbul bekommen haben.

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Nein, wir waren nicht die einzigen Gäste ! 😉

Wir mußten zwar einen Augenblick
länger warten, sitzen wir doch am Fenster
und können das Gewuschel unter uns betrachten.

300 Meter weiter auf der Touristenmeile
haben wir so ein gut gewürztes Essen
nicht bekommen, dort gibt es
teuren Alkohol und das gefällt den Touristen.

Froh, dass wir noch gut einen Kilometer
zum Womo zurück laufen dürfen,
das war mal wieder etwas zuviel
(Coca Cola, Ayran, Vorspeise,
Salate, Fleischplatte, danach
noch Tee & türk. Kaffee = 91 TL).

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Gute Nacht ! 😪

Ich bin hier: N 41° 00.025′ E 028° 56.727′
Ü-Platz: Istanbul, Yenikapi Piknik Alani, Parkplatz

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Den 16. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – in Istanbul

Wetter: leicht bedeckt

Programm des Tages: Beyöglü-Viertel erkunden

Nur 250 Meter ist die Bustation vom 🅿,
nach wenigen Augenblicken kommt der Bus,
der andere Fahrgast an der Haltestelle
winkt ihn heran.

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riesiger 🅿und am Ende die 🚌 Haltestelle

Beim einsteigen entwerten wir
unser Ticket kontaktlos,
es piepst zustimmend,
dass der Betrag abgebucht wird
und der Fahrer möchte undedingt
die Haltestelle wissen,
wo wir wieder raus möchten.
Nachdem wir es ihm verraten haben,
nickt er heftig zustimmend
und macht uns zwanzig Minuten später
auf die Haltestelle aufmerksam. 🙂

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Wenn ihr kommt ist die Moschee fertig !

Wir laufen durch ein
modernes Einkaufsviertel,

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Alt & neu, islamisch oder christliche, hier ist es vereint

in der Fußgängerzone verkehrt
noch eine historische Straßenbahn
und wenn die dann laut klingend
sich den Weg freischellt,
zücken alle Handy oder Fotoapparat.

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Zum Mittagessen setzten wir uns
in eine ruhige Seitenstraße
und gönnen uns einen richtigen Yaşim Döner.
(2 Döner, 1 Fanta, 1 Wasser, 1 Ayran
= 12,50 TL :mrgreen::mrgreen::mrgreen:)

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Nachmittags in der Nähe der Galatabrücke
gibt es einen türkischen Kaffee,
einen Tee und ein Wasser,
für 13 TL und wir sind noch nicht einmal
an der Wasserfront,
da sind die Preise noch exklusiver. 🙂

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Wir schlendern anschließend
über die Galatabrücke und werden da
vergeblich von den Kellnern zum Besuch
ihrer Fischlokale animiert,
die auf der unteren Etage eifrig ihren Dienst tun.

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Der gepflegte ägyptische Basar
ist unser nächstes Ziel,
hier wurden früher die exotischen Gewürze
aus fremden Ländern angeboten,
auch heute noch werden an den meisten
der sauberen Verkaufsstände vielerlei
Gewürze, Nüsse, Kaffee, Tee
und so weiter verkauft.

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auch Gewürzbasar genannt

Auch teure Juweliere und Teppichhändler
finden sich hier,
und was der coole Tourist so braucht,
billige Andenken Made by China.

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Neugierig laufen wir anschließend
noch ein paar interessante Gassen hinter
dem Basar mit unzähligem Warenangebot ab.
An einem kleinen Imbiss Stand gibt es
frisch gepressten Apfelsinensaft,
das Glas für 6 TL.

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Zurück geht es zur Galatabrücke,
heute wollen wir mal nicht
sooo teuer essen wir in den letzten Tagen.
Direkt neben der Brücke liegen
drei schaukelnde Schiffe mit Kupferdach
vertäut am Ufer.

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Wir suchen uns das aus, wo
die Warteschlange am kürzesten aussieht
und bestellen zwei mal Bratfisch.
Nach dem Bezahlen signalisiert
der Kassierer der Kochmanschaft
auf dem offenen Deck,
auf der auf einer riesige Pfanne
laufend der Fisch gebraten wird.
Brot aufgeklappf,
Fisch hinein, dabei werden
die Gräten noch blitzschnell entfernt,
Salat und Zwiebel dazu und schon
wird uns das Paket überreicht.
24 TL haben die uns gekostet,
den Fisch haben wir dann,
wie unsere vielen Mitesser,
auf einer der vielen angebotenen
Sitzgelegenheiten gegessen.

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wo bitteschön ist hier eine Sitzgelegenheit? 😆

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Einen Platz gefunden und beobachten beim Essen das Gewusel

Mit der Straßenbahn geht’s dann
ein großes Wegstück in Richtung Womo-Parkplatz.r

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Unterwegs im Viertel, bevor es zum 🅿 geht,
gibt es noch viele Einkaufsmöglichkeiten,
in der Innenstadt wie auch in den Basaren
ist um 19 Uhr Feierabend.
Mit Brot, etwas Obst und eiskaltem Efes Bier
machen wir uns auf den weiteren Rückweg.
Eine Gasse zu früh,
oder zu spät abgebogen?
Ist ja auch egal, aber wir wandern
durch das afrikanische Viertel,
hier gibt es dann auch die dazugehörige Küche! 😉

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Ich bin hier: N 41° 00.025′ E 028° 56.727′
Ü-Platz: Istanbul, Yenikapi Piknik Alani, Parkplatz

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Den 15. September 2018, Samstag – Globetrottel’s Blog – in Istanbul

Wetter: SONNE

Programm des Tages:  😎  Stadtbesichtigung

Es ist sehr ruhig gewesen in der Nacht,
erst am Morgen ein lautes Schiffshorn,
später das von vielen Minaretts über
Lautsprecher aufgerufene Gebot zum Gebet.
Aber anders wie wir es kennen,
nicht jeder für sich und wer
am lautesten Rufen kann.
Nein, irgendwie klingt das harmonisch,
im Gleichklang!

Heute am Samstag fahren nur weinige Autos
auf dem Kennedy Caddesi vorbei und hier
auf dem 🅿 sind wir fast alleine,
nur ein paar Busfahrer von dem Nahverkehr
machen hier eine kurze Pause.

Gleich nach dem Frühstück
geht es in die Innenstadt,
um einen Eindruck im Hellen zu bekommen,
die Touristinfo aufzusuchen
und die Sache mit dem E-Ticket zu klären,
auf der Homepage der Stadt fanden wir
keine ausreichende deutsche Erklärung
und ehe wir als Schwarzfahrer erwischt werden,
fragen wir lieber einmal nach.

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Marmara Meer

Uns immer am Mamarameer orientierend,
laufen wir bis der Bosporus uns
den weiteren Weg weist.
Überraschend viele Badende sehen wir
am felsigen Ufer sich in der Sonne bräunen.

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Die Touristinfo ℹ ist rasch ausgemacht
und die Kundenbetreuerin ausgefragt.
Was sie uns verschweigt,
die Istanbul Card kann man nicht
an den Ticketautomaten ziehen,
die gibt es nur am Kiosk, was wir
auf Nachfrage bei einigen der 20 Millionen
Istanbulern herausbekommen haben.

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Uns dem Flair ergeben laufen wir
durch die lebendige City,
soviel gehupt wie früher wird nicht mehr.
Liegt es daran, dass viele Chauffeure
das Telefon am Ohr haben? 📱

Die Sim-Karte für das Internet
muß auch aufgeladen werden.
Es ist wie verhext, die Geschäfte
der anderen Anbieter sind überall zu sehen.
Auf Nachfrage wird uns der Weg gedeutet,
da sind wir an dem Türk Telekom Geschäft
bis auf zehn Metern nahe gewesen
und verkehrt abgebogen.
Später sehen wir noch weitere Verkaufsstellen,
unter anderen bei dem Kiosk,
wo es die Istanbul Kart gibt.

Ein Restaurant mit schattiger Veranda
und leckerem Essen haben wir
auch bald ausgemacht,
der Service noch besser wie gestern Abend
und das Essen … 😋
Alleine der Vorspeisenteller lässt
die Geschmacksknospen auf
Höchstouren arbeiten.
Zum Hauptgang gibt es Testi Kebab,
im Tontopf geschmortes Fleisch
mit Gemüse und viel Soße. ☆☆☆☆☆

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Bitte Beachten! Kein Alkohol auf dem Tisch 😉

Ausgezeichnetes Internet!
Hier mal für alle Fälle die Adresse:
N 41° 00.761′ E 28° 58.656′

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Es gibt viel zu schauen,
wir wühlen uns mit den Einheimischen
durch die Geschäfte und gegen Abend
mit Touristen durch den großen Basar.
Hussein spricht uns auf deutsch an
und berichtet, dass er bei Opel gearbeitet hat
und wie er uns unbedingt
zum Tee einladen möchte,
ahnen wir die Verkaufssgrategie.
Wir haben müde Füße
und ein Tee würde uns gut tun,
it’s Teatime! 🙂

Kaum dass wir Platz genommen haben,
fängt die recht plumpe Anmache an,
was für Farben einem gefallem,
schaut auf die vollen Kleiderständer!
(Alles etwas altbacken, für viel jüngere
oder viel ältere Herrschaften! )
Dann möchte er uns unbedingt noch
das Silbergeschäft der Familie zeigen,
das ist aber für ihn überraschend geschlossen
und wir verabschieden uns freundlich von ihm.

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Abends auf dem Heimweg halten wir
Ausschau nach einem Lokanta,
viel essen möchten wir nicht.
In den kleine Lokalen gibt es oft nur
wenige Tische und die sind alle belegt.
Wir finden ein kleines arabisches (?) Lokal
und wieder alles besetzt.
Zwei ältere Türken winken uns herbei
und bieten Platz an ihrem Tisch am Straßenrand an.

So können wir weiter dem Treiben
in dem ärmeren Stadtteil beobachten,
bis das Essen serviert wird.
Wieder einmal sind wir über Preis
und Leistung überrascht,
zwei Gerichte, ein Wasser, ein Ayran:
34 TL (ca. 5 €).

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Genug für heute,
die letzten Geschäfte
schließen die Läden zu.

Ich bin hier: N 41° 00.025′ E 028° 56.727′
Ü-Platz: Istanbul, Yenikapi Piknik Alani, Parkplatz

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Den 14. September 2018, Freitag – Globetrottel’s Blog – nach Istanbul

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

Erst hat es gestern Abend stundenlang
hell in der Nacht geblitzt 💥💢💥,
mit wenig Donner,
dann hat es sich richtig eingeregnet,
mit dem kräftigem Wind.
Dabei müsste das ganze Womo
jetzt wieder salzfrei sein? 😕

Bevor wir ins Bett sind,
haben wir noch einen zweifelden
Blick auf das Wetter App geworfen,:
Für das kommende Wochenende
ist schönes Wetter in Istanbul angekündigt! 😦

Die Nacht über hat die Sauerei angehalten,
der Regen klatschte waagerecht
gegen die Womoseite.
Da haben wir mal wieder gemerkt,
wieviel leiser der Regen auf das Dach klatscht
nach der Auftragung der Isolierfarbe.

Apropos Dach, der Regen hat
einen Weg herein gefunden
in dem fast geschlossenen Lüftungsdach
da hat Dagmar noch in der Nacht
alles trockengewischt.

Am frühen Morgen machen sich
Sanddiebe an die Arbeit,
eine uralte Laderaupe verlädt laut
quietschend den Sand auf die Lkw’s!

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Sanddiebe am helllichten Tag

Da sind wir arg gerädert,
mal wieder spät aufgestanden.

Im Brotkasten immer noch
das Gummibrot aus dem Supermarkt!
Jürgen röstet wie gestern
die Brotwürfel an, nur heute
probiert er mal die Variante für die Portugiesen,
nur mit reichlich Käse!
S u p e r   L E C K E  R !  😋

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die vegetarische Variante ! 😉

Ach so, den Sand könnt ihr
gegen harte Devisen kaufen,
Erdi gehen die Goldreserven langsam aus.

Nach dem Kaffee ist schnell alles weggeräumt.
Nachdem wir den Supermarkt passiert haben,
kommen wir erst in den richtigen Ort,
Lokantas und viele kleine Geschäfte,
öffentlicher Brunnen und eine Tankstelle.

Am Ortsende beginnt dann eine holprige Straße,
rechts und links verlassene Bauaktivitäten,
um die Straße zu verbreitern.
Durch grüne, sehr bewaldete hügelige Landschaft
geht es in die Richtung zum Mittelmeer.
Bei dem vielen Eichenwald
wundern wir uns nicht,
dass wir unzählige Holzmailer sehen.

Später auf der E87 in Richtung
Istanbul dichter Verkehr,
in den Ortschaften bremsen unzählige
tote Polizisten den Verkehr.
Kurz vor Istanbul sind wir dann
einmal verkehrt abgebogen und sind
auf der mautpflichtigen Autobahn,
nur gibt es,  wie wir gehört haben,
keine Zahlstellen! 😩

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Die Stadt ist einfach riesig,
schon weit außerhalb
große moderne Hochhäuser.
Es herrscht dichter Verkehr,
wir bleiben aber immer am Rollen,
bis zu einer Stelle, wo die Polizei
die dreispurigen auf eine umgeleitet hat. 😨
Gleich nach dem Streifenwagen
rollen wir wieder schnell
auf allen Fahrbahnen. 🙂

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Von nun an sehen wir bis zu unserem
noch über 10 km entfernten Ziel
alle 100 bis 200 Meter die Streifenwagen
mit ihren blinkenden LED-Lichtern auf dem Dach.

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Unseren gewählten 🅿 erreichen wir
bei beginnender Dunkelheit.
Vor dem Kassenhäuschen
ein großes Polizeiaufgebot.
Der Kleintransporter wird durchsucht
und der Unterboden mit Spiegeln beäugt.
Uns kommt das alles natürlich sehr seltsam vor
und wie wir dann den Posten erreichen
und unser Anliegen vortragen,
hier Nächtigen zu wollen,
entspannen sich die Gesichter der Polizisten
und wir werden aufgefordert,
statt nach rechts zum 🅿
hinter der Schranke nach links  abzubiegen.
Sie erklären die Situation,
dass prominente Personen erwartet werden.
Unterwegs haben wir auch schon spekuliert,
dass Erdogan in der Stadt weilt.

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300 Meter weiter stehen wir
auf einem verwaisten Parkplatz,
kontrolliert werden wir nicht,
ob wir Waffen oder Sprengmittel
an Bord haben.

Nach dem Abstellen machen
wir uns gleich stadrfein und laufen
nochmal zu der Parkplatzeinfahrt
zum Kassenhäuschen,
uns ist aufgegangen, dass wir
kein Parkticket bekommen haben.
Einen Parkplatzwächter finden wir nicht
und ein Polizist meint,
ihr steht auf einer freien Parkzone! 🙂

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so sieht unser leerer 🅿 am Morgen aus

Später in der Stadt,
ist schon ein Stückchen zu laufen,
müssen uns ein E-Ticket
für den Nahverkehr besorgen,
beginnt gerade die nächtliche Flanierstunde.
Wir suchen uns ein Restaurant aus,
wo auch Einheimische zum Abendessen sitzen
und verzehren von dem gesparten
Parkplatzgeld ein ausgezeichnetes Menü.

Nach dem Essen laufen wir noch
ein wenig durch die nächtlichen Straßen,
sind im Hotelviertel und die vielen
Bekleidungsgeschäfte machen gerade Feierabend.

Als es in der Ferne am dunklen Himmel
einen gewaltigen Blitz gibt, machen wir uns
nachdenklich auf den Rückweg,
werden kurz vor dem Womo ein wenig nass,
dann regnet es zwei Minuten etwas kräftiger
und dann ist auch schon wieder Schluss mit dem Regen.

Wir lüften das Womo noch einmal lange durch,
bis es richtig kühl zum Schlafen ist,
stehen in Sichtweite des Bosporus,
nur die Bäume im Park verhindern,
dass wir die Schiffe sehen können.

Ich bin hier: N 41° 00.025′ E 028° 56.727′
Ü-Platz: Istanbul, Yenikapi Piknik Alani, Parkplatz

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Den 13. September 2018, Donnerstag – Globetrottel’s Blog – in Yaliköy

Wetter: windig

Programm des Tages: abwarten, daß das Wetter in Istanbul besser wird und neue Gerichte kreieren

So langsam sind wir
die Attraktion vom Dorf.
Die fahren mit Roller, Quad
und Auto vorbei und hupen. 🔉🔊
Da gäbe es bestimmt nette Gespräche,
aber bei dem warmen, nervigen Wind
hocken wir im Womo. 😶

Im gut gelüften Womo bleibt
die Temperatur konstant bei knapp 26 °C,
in der Ferne hören wir zeitweise
ein Gewittergrollen. 💫💥

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Für das Mittagessen kreieren wir
die Istanbuler Womopfannenpizza! 😆
Neugierig? 😉
Die Idee bekommt Jürgen,
wie er das labbrige Supermarkt-Brot
zum Frühstück aufgeschnitten hat.

Zum Mittagessen schneidet er es
in Würfel, rechtecke,
Rauten oder Dreiecke gehen aber auch.
Die werden in der Pfanne
ohne Fett knusprig angebräunt,
dann eine nicht so wässrige
gewürfelte Tomate dazugeben.
Die Zeit beim Anbräunen nutzt Jürgen,
um ein wenig Wurst und Käse kleinzuschneiden.
(Die Portugiesen vom Kasten in Blau
lassen die Wurst weg und nehmen
etwas mehr Käse!)
Da noch reichlich Petersilie vorhanden ist,
wird davon auch reichlich kleingeschnippelt.
Die Tomaten bekommen so lange Zeit,
in der Pfanne auf kleiner Flamme
zu köcheln bis es nicht mehr dampft,
etwas gutes Olivenöl hinzufügen,
die klein geschnittenen Zutaten
und Eier nach Belieben reinhauen.
(Wir mußten gestern ja gleich 30 Stück kaufen!)
Mit Salz und Pfeffer würzen,
Jürgen gibt noch eine gute Prise
scharfen Rosenpaprika hinzu.
Kurz auf volle Flamme stellen
und anschließen auf Sparflamme warten,
bis der Käse zerlaufen ist. 😋

Schickt mal ein Foto
von eurer Nachkocherei,
wir haben vergessen zu knipsen.

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 12. September 2018, Mittwoch – Globetrottel’s Blog – in Yaliköy

Wetter: bewölkt und Regenschauer

Programm des Tages: Umgebung erkunden


Gestern noch 26°C und Sonne,
heute hängen die Wolken tief
und es regnet zeitweise,
um die 22°C.

In Istanbul, unserem nächsten Ziel,
sieht es genau so aus,
also warten wir hier auf das
angekündigte bessere Wetter.

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Wir haben noch ein klein wenig Platz für euch ! 😂

Unsere Strandwanderung führt uns
zum örtlichen Supermarkt (Kette),
die Regale scheinen schon
ziemlich leergekauft,
wird bestimmt für den
bald kommenden Winter
nicht mehr aufgefüllt,
die Gefriertruhen sind schon
alle abgestellt.

Yaliköy scheint ein bei den Türken
beliebter Ferienort zu sein,
ein paar kleine Hotels,
Appartement gibt’s zu mieten
und einen recht neuen
Campingplatz gibt es,
am Strand eine Handvoll
von Lokantas und Bars.

Eine Bar macht sogar Reklame
mit Bier und freiem Internet,
aber bei dem Wetter lockt uns das nicht an.

Des öfteren werden wir nach
den Preisen von Lebensmittel gefragt.
Wie stabil die Preise auf Dauer sind
ist die Frage, die nicht zu beantworten ist.
Importe werden auf jeden Fall teurer werden.

Hier die Preise von Grundnahrungsmittel
aus dem einzigsten Dorfladen in Yaliköy:

kleines Brot (250 g?) = 1,50 TL =  ca. 20 Cent;
500 g Nudeln = 1,95 TL = ca. 26 Cent;
30 Eier Größe M = 16,95 TL = ca. 2,28 €
(nur die waren zu bekommen, Sonderangebot);
500 g Käse = 8,75 TL = ca. 1,18 €
(auch im Sonderangebot,
Normalpreis 12,95 TL = ca. 1,75 €);
500 g Butter = 18,50 TL = ca. 2,50 €;
PATOS Rolls (Chips) 118 g = 3,50 TL = ca. 47 Cent,
die Paprikaversion kostet nur 2,95 TL = ca. 40 Cent.

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Der heutige Tageskurs:
für 1 €  bekommt man 7,42 TL.

Im dörflichen Supermarkt gibt es
übrigens keinen Alkohol.
Im letzten Ort, in Kıyıköy,
haben wir in fast jedem
der privat geführten Markets
die Bierkästen gesehen.

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 11. September 2018, Dienstag – Globetrottel’s Blog – nach Yaliköy

Wetter: Sonne

Programm des Tages: weiterFahrt

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Am Flußlauf entlang gibt es riesige und schattige Plätze

Ruhige Nacht auf dem Picknick- & Campingareal.
Nach dem Frühstück packen wir zusammen
und hupen an der Schranke den Wächter herbei.

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In solchen Zelten kann man es im Sommer aushalte 😉

Nach dem Bezahlen von 60 TL
müssen wir uns entscheiden,
welchen Weg wir nehmen.
Unser Navi schickt uns 60 Kilometer
auf der Teerstraße im großen Bogen
zum nächsten Strand.
Restweise haben wir Google Maps
mal nachrechnen lassen,
es schickt uns längst der Küste
auf Naturstraße weiter,
keine 20 Kilometer.

An der Abzweigung beäugen wir
den Weg am Strand lang,
in der Hoffnung, einen schönen
Stellplatz zu finden,
nehmen wir den Weg.
Immer schön langsam kommen wir
über die hügelige Strecke voran,
das schwarze Meer sehen wir
nur einmal, von  w e i t e m.

Vor dem nächsten Strand
hat man uns vorgewarnt,
er wäre sehr dreckig!
Mutig passieren wir die Mautstelle,
die Türe des Kassenhauses
ist mit einer Kette versperrt,
hier ist der Weg auch schon wieder geteert.

Der Strand wirkt gepflegt
und der Wächter hat hier
an einem Strandimbiss Posten bezogen.
Da wir hier nicht nächtigen möchten,
wegen fehlendem Schatten,
überzeugen wir ihn, dass wir
nur durchfahren möchten.
(Die Nacht kostet hier auch 60 TL.)

Ein wenig weiter versuchen wir
an einem Stausee einen Platz
für die Mittagspause zu finden,
schwierig!

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Stausee. Überall sind Fahrspuren und Abfall 😱

Mit Mühe finden wir einen
halbschattigen Platz,
in den Büschen links und rechts
des Weges der Picknickabfall
der letzten Jahre. 😤

Nur fünf Kilometer weiter finden wir
am Nachmittag am langen Strand
von Yaliköy ein sauberes Plätchen,
drei Zelte zählen wir in der Nachbarschaft.

Ein Spaziergang ergibt, dass der Weg
eine Sackgasse ist und nicht,
wie uns das Navi verzapft,
ein Rundweg ist.

Einen  kleinen aber geschlossenen
Camping mit Restaurant gibt es
weiter durch und am Ende der Strecke
so etwas wie ein Steinbruch mit einem Sandmahlwerk.

Zurück am Womo hupt dezent
die vorbeifahrende Polizei. 🚓

Ich bin hier: N 41° 29.287′ E 028° 17.421′
Ü-Platz: Yaliköy, am Strand

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Den 10. September 2018, Montag – Globetrottel’s Blog – nach Kastro Plaji

Wetter: Sonne

Programm des Tages: Katzenkrieg

Das Gewitter mit den Regenschauer
war kurz und heftig,
angesagt hat es weder unser Barometer
noch das Wetter App.
Das Womo ist aber endlich wieder
streifenfrei, fast fleckenlos sauber.

Ein wenig verschlafen wir mal wieder,
die vielen kleinen Glocken der Schafe
wecken uns dann aber noch zeitig auf.

Vor dem Stadttor des Örtchens
parken wir ein und gehen für die
nächsten Tage auf Einkaufstour.

In der Bäckerei gibt es wieder eine
Schneidemaschine für das Brot,
den Service nehmen wir dankbar wieder an.
(4 TL = heute etwas mehr wie 50 Eurocent ;)).

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Atatürk Teegarten, d e r Geldautomat! 🙂

Der Gemüsehändler muß mit unserem
200 TL Schein in zwei Supermärkte,
bis er ihn klein gewechselt bekommen hat
und entschuldigt sich auch noch bei uns!
Kein Problem signalisieren wir freundlich zurück.

Der Metzgermeister erkennt uns auch gleich wieder,
das Wechselgeld wird großzügig gerundet.:)

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Stadttor, unsere Einkaufe & renoviertes Haus, Restaurant

Zur Mittagszeit auf dem Weg vor dem Stadttor,
wo das Womo parkt, wieder
die Wohlgerüche aus der Lokanta.
Wir sehen uns an, sehen auf die
nicht vorhandenen Armbanduhren
und beschließen, dass es jetzt Mittag ist.
Nur noch schnell das Fleisch
in den Kühlschrank legen.

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Die dicken Würste die im Sonnenschirm hängen werden auch außer Haus verkauft.

An der Theke/Fleischvitrine suchen
wir uns etwas zum Essen aus und belegen
die windigste, schattigste Sitzgarnitur.;)
Das Essen ist genau sooo lecker,
wie wir es immer gerochen haben,
wenn wir vorgelaufen sind.
(Ein Brotaufstrich aus Yogurt,
einen großen sehr leckeren Salat,
einmal Köfte, einmal Hähnchenklein gegrillt,
ein Ayran, eine Coca Cola
und zum Abschluss zwei Tee,
gute zehn Euro. :))

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Seht da oben links, die gierige Hand 😅

Ach, den Katzenkrieg möchtet ihr
erklärt bekommem?
Am Nachbartisch hatten zwei Männer
eine Katzenfamilie mitgefüttert
und wie diese nichts mehr hatten,
wurden wir mächtig massiv angeschnurrt!
Wir fütterten die Katzenbande
mit den Hähnchenknochen,
die waren aber ziemlich klein
und die Familie recht groß.
Die kleine Pechschwarze drängte
die anderen immer fauchend weg.

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Keine zwanzig Kilometer weiter
finden wir ein schattiges,
sehr großes Picknickareal,
dort bleiben wir für heute Nacht.

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Links und Rechts

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jetzt wieder ein sauberer Strand

Ich bin hier: N 41° 35.328′ E 028° 08.497′
Ü-Platz: Kastro Plaji, Camlikoy Tabiat Parki
Riesiges Areal am Meer und Fluß, Campingmöglichkeiten fast unendlich unter schattigen Bäumen, Gebühr (60 TL), WC, Dusche, viele Mülltonnen (!) und Strom gibt es auch noch.
Zwei Restaurants haben wir gesehen und einen Kiosk für den kleinen Einkauf.

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Den 9. September 2018, Sonntag – Globetrottel’s Blog – in Kıyıköy

Wetter: Sonne, etwas bedeckt zeitweise

Programm des Tages: einen ruhigen Tag verbringen

Jürgen wacht ohne Kopfschmerzen auf.
Wie es den anderen ergeht,
verraten deren Mienen nicht.
Sie haben mehr gebechert,
sind sie daran gewöhnt oder
ist der Schnaps so gut? 😆

Nach dem Frühstück verabschieden
wir die, die am weitesten fahren müssen,
unsere lieben Nachbarn bleiben
uns noch erhalten,
ihnen helfen wir am Abend,
ihre Zeltausrüstung zu verstauen.

Am Abend besuchen wir
noch einmal die Ortschaft,
der Bäckerei, dem Gemüsehändler
unsere Aufwartung  zu machen.
Der Metzger ist gut drauf,
er zeigt auf das Fleisch in der Vitrine
und macht uns Zeichen,
was für Tiere das gewesen sind.

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richtige, echte Hochzeitspaare ! 👰

Ein Thema in der Türkei,
das Umweltbewusstsein,
alles kommt in die Tüte,
an der Kasse kommen dann
die kleinen in eine große Tüte.
Wenn immer möglich,
verzichten wir auf die Tüten,
verwenden sie mehrmals
und enden als Müllsammeltüten,
bevor alles ordentlich entsorgt wird.

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Ich bin hier: N 41° 38.233′ E 028° 05.256′
Ü-Platz: Kıyıköy, im Picknick-Camp-Areal

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